Projekt Klassenerhalt

TSV Eching stellt sich neu auf: Zwei Offensive aus der Bayernliga

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Willkommen in Eching: Trainer Willi Kalichman begrüßte seine Offensiv-Zugänge Robert Stangl (links) und Alpay Özgül

TSV Eching – Im Mittelpunkt des Interesses stehen die beiden Neuzugänge, die in der Rückrunde die Tore für den Klassenerhalt schießen sollen. Alpay Özgül (20, BCF Wolfratshausen) und Robert Stangl (24, TSV Dachau 65) bezeichnet Trainer Willi Kalichman als „meine eineinhalb Stürmer“.

Hüne Stangl ist für das Sturmzentrum vorgesehen, während der Techniker Özgül über die Zehn als hängende Spitze mit Anlauf kommen soll. Der Trainer sieht das Duo zusammen mit Altmeister Fabi Hrgota (39) als perfekte Kombination, da der Cheftorschütze der vergangenen Jahre nun endgültig die gewünschte Rolle des Jokers einnehmen kann.</p>

<p>Alpay Özgül hat seit 2012 mit Milbertshofen, Starnberg 09, Stätzling (alle Jugend), Dachau 65, Freising und Wolfratshausen schon etliche Vereine kennengelernt. „Es war im Nachhinein ein Fehler, aus Dachau wegzugehen“, sagt der Offensivkicker. Bei den 65ern hatte er 2014/15 im letzten Jahr als Jugendspieler 13 Einsätze in der Bayernliga. Özgül ging dann zum SE Freising, wo er ein halbes Jahr lang verletzt war und so eine noch bessere Bilanz als die sieben Tore in 17 Spielen verpasste. In Wolfratshausen verbuchte er in der Vorrunde 14 Bayernligaeinsätze, geriet aber durch einen Trainerwechsel und dessen neue Ideen etwas aufs Abstellgleis. Der abstiegsgefährdete Club aus dem Oberland setzte auf groß gewachsene Brecher. Der Neuzugang kann sich durchaus vorstellen, länger beim TSV Eching zu spielen. Dafür müsste der Club aber die Landesliga erhalten. Einen Verbleib in der Bezirksliga kann sich Özgül derzeit allerdings nur schwer vorstellen.</p>

<p>Unterdessen kündigte Trainer Willi Kalichman zum Trainingsstart an, bis zum ersten Endspiel gegen den Tabellenletzten TSV Vilsbiburg am 4. März die Zügel weiter anzuziehen. „Die Mannschaft soll die Wettkampfhärte lernen“, formulierte er das Ziel. Für Härte und Spaß wurde unter anderem Fußball-Rugby im Schnee angeordnet.</p>

<p>Taktisch haben sich die Echinger das Studium einer Dreierkette für die Abwehr vorgenommen. Diese Formation soll bei gegnerischem Ballbesitz auf fünf Spieler wachsen. Kalichman verzichtete bewusst auf Neuverpflichtungen im defensiven Bereich, obwohl Eching die meisten Gegentore der Liga kassierte. „Ich vertraue meinen defensiven Leuten“, sagt der Coach, der beim Bestandskader deutlich mehr Potenzial sieht als teilweise in der bisherigen Saison abgerufen wurde.</p>

<p>Kalichman verweist gerne darauf, dass er gefühlt fünf Neue im Kader hat. Artur Frank, Severin Ramstötter und Raphael Schneider waren allesamt fast die gesamte erste Saisonhälfte verletzt. Das Trio ist nun wieder einsatzbereit und wird die komplette Vorbereitung absolvieren. Auch das macht dem Trainer Mut: „Bei uns sind jetzt alle Positionen doppelt besetzt.“</p>

Text: nb

Quelle: fussball-vorort.de

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