Eching: Über die Taktik zum Erfolg

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Pascal Preller erzielte das 2:0 für den TSV.

TSV Eching – Der TSV Eching klettert durch einen ungefährdeten 4:0-Heimerfolg über den SV Hebertsfelden auf Tabellenplatz neun. Alle anfänglichen Schwierigkeiten im Zebra-Lager scheinen momentan überwunden.

Drei Siege in Serie mit makellosen 10:0-Toren bescheren dem TSV zusätzlich erstmals seit zwölf Monaten ein positives Torverhältnis.

Co-Trainer Willi Kalichman sieht das taktische Verhalten der Mannschaft als Hauptgrund für die zurzeit erfreulichen Leistungen: „Wir stehen hinten sehr gut, dazu strahlt Keeper Alessandro Kestler viel Ruhe aus“. In der Tat fiel den Gästen wenig ein, lediglich zwei gefährliche Chancen durch Kapitän Franz Holzner (38.) und Mischa Weißbrodt (87.) standen zu Buche. Eching hingegen erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. In der 19. Minute scheiterte der sehr agile Pascal Preller noch an Torwart Thomas Obermeier. Doch ungefähr zehn Minuten später zappelte der Ball im Netz. Fabijan Hrgota vernaschte die SVH-Deckung mit einem Zuckerpass, Florian Bittner startete im richtigen Augenblick durch und vollendete zum 1:0. Fast eine Kopie des Führungstreffers sorgte keine 120 Sekunden danach für die frühe Vorentscheidung. Wieder fand Hrgota die Lücke, und Preller veredelte das überragende Zuspiel eiskalt zum umjubelten 2:0. Diesen Paukenschlag verkrafteten weder die Niederbayern, noch ihr mitgereister Trommler, der ansonsten Mundwerk und Musikinstrument lautstark einsetzte.

„Enttäuschte Gesichter“ gab es in der Halbzeit trotzdem, da die beliebte „Halbe-Meter-Wurst“ im Sortiment des Verkaufsstandes fehlte. Den nächsten Leckerbissen servierten die Gastgeber auf dem grünen Rasen. Vier Minuten nach Wiederanpfiff blieb dem sehr gut leitenden Schiedsrichter Maximilian Alkofer keine andere Wahl, als ein Foul an Hrgota mit Strafstoß zu ahnden. Tosic legte sich das Leder zurecht und schickte Obermeier in die falsche Ecke – 3:0 (50.). Fortan plätscherte die Partie vor sich hin. „In der Phase hat man gesehen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Wir können noch nicht über die komplette Distanz marschieren wie beispielsweise Hallbergmoos“, wagt Trainer Alfred Ostertag einen Vergleich mit dem Klassenprimus. Kalichman ergänzt, dass der VfB „uns zwischen der 55. und 70. Minute vermutlich drei Dinger eingeschenkt hätte“. Doch das sollte den insgesamt souveränen Auftritt des TSV nicht schmälern. Ostertag wirkte nach dem Abpfiff gelöst wie selten, genoss sichtlich den Augenblick. Denn mit der letzten Aktion der Begegnung verwertete Marko Juric einen Preller-Pass zum finalen 4:0 (90.+3), bevor die Zebras mit viel Beifall in den Feierabend entlassen wurden.

Abschied nehmen musste der TSV innerhalb weniger Tage von zwei verstorbenen, langjährigen Mitgliedern. Vor dem Anpfiff erinnerte eine Gedenkminute an Rudolf Schlagenhaufer und Johann Angermeier.

Quelle: fussball-vorort.de

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