Katalanische Separatistenführer verurteilt: Teils lange Haftstrafen

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0:0 gegen Landshut

Die Echinger Mauer hält stand

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Augen zu und durch: Mit einer 5-4-1-Mauertaktik machten Florian Höltl (l.) und die Fußballer des TSV Eching dem Spitzenreiter aus Landshut das Leben schwer und mit dem torlosen Remis das 1:11-Desaster vom Hinspiel vergessen.

Die SpVgg Landshut hat der Fluch des Gejagten ereilt. Gegen den Tabellenführer der Landesliga Südost rühren alle Vereine Beton an. Nach Karlsfeld erkämpfte und ermauerte sich nun auch der TSV Eching ein 0:0 und damit einen nicht eingeplanten Zähler.

Eching – Mit jeder Minute, die es 0:0 steht, steigt die Chance auf ein gutes Ergebnis. Diesmal lieferten die Zebras eine überaus engagierte Leistung ab und machten damit die Erinnerungen an das 1:11-Chaos im Hinspiel, das in den Hinterköpfen mitspielte, schnell vergessen. Die Echinger hatten sich das etwas glückliche Remis zur Pause auch redlich verdient. Mit einer 5-4-1-Taktik machte die Mannschaft von Trainer Willi Kalichman den Gästen das Leben schwer. Die Möglichkeiten, die sich natürlich dennoch ergaben, vereitelte Torhüter Ali Kestler, der drei ganz starke Paraden zeigte. Auf der Gegenseite hatte Alpay Özgül eine Torchance, er verzog jedoch aus spitzem Winkel (23.).Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Landshuter relativ schnell zu ihren ersten Abschlüssen, hatten aber das Visier nicht richtig eingestellt. Ein Tabellenführer, der den Aufstieg in die Bayernliga vor Augen hat, hätte aus seinen Offensivaktionen mehr machen müssen. Und so kamen die Echinger Mitte der zweiten Halbzeit in die Phase, in der ein Punktgewinn immer mehr im Bereich des Möglichen lag. Sie rührten Beton an – und der wurde immer härter.

Die Gäste aus Landshut boten eine miserable Vorstellung. Mit vielen Fehlpässen im Spiel nach vorne konnten sie in der zweiten Halbzeit die Echinger Abwehr kaum noch fordern. Auf der anderen Seite schien sogar der goldene Konter zum Siegtor drin zu sein: Echings Trainer Kalichman wechselte seinen Sprinter Hansi Diop ein und beorderte ihn in die Sturmspitze – in der Hoffnung darauf, dass die SpVgg für eine Schlussoffensive alles nach vorne werfen würde.

Das blieb allerdings aus – und so wurden in der Pressekonferenz viele freundliche Worte verteilt. Der Landshuter Trainer Florian Baumgartl attestierte den Echingern „ein verdientes Unentschieden“ und nutzte die zweite Nullnummer seines Teams, um die Favoritenrolle für die Meisterschaft anderen Vereinen anzubieten. Beim TSV blickte Co-Trainer Florian Bittner optimistisch nach vorne: „Mit der Einstellung und Laufleistung werden wir diese Saison noch unsere Punkte holen.“ Trainer Kalichman schloss sich den Worten an, genoss „einen guten Geist“ in seiner Truppe. Die 5-4-1-Taktik könnte Zukunft haben: „Warum sollten wir etwas so gut Funktionierendes denn verändern?“Eine Veränderung gab’s jedoch – und zwar in Form von zwei überraschenden Neuzugängen, die den Echingern ab sofort auf allen Offensivpositionen zur Verfügung stehen: Anour Madougor und Sertac Albayrak haben sich dem TSV angeschlossen, beide kommen aus der U 19 des FC Memmingen. Albayrak durfte in der Nachspielzeit gegen Landshut schon für ein paar Sekunden den Stadionrasen betreten. In den nächsten Wochen geben diese späten Überraschungszugänge den Echingern offensiv nun einige Variationsmöglichkeiten.

Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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