Echinger verlieren mit einem Mann mehr

Mit Schmackes, aber ohne Zielwasser: Leo Mayer (l.) und die Echinger Fußballer waren genau ein Tor schlechter als die Dingolfinger. Foto: Lehmann

TSV Eching - Die neue Landesliga bringt mit den niederbayerischen Teams neue Gegner nach Eching. Einer davon war gestern Abend der FC Dingolfing – und der war, wie erwartet, eine harte Nuss. Die Gäste entführten beim 0:1 (0:0) die drei Punkte alles andere als unverdient aus dem Willi-Widhopf- Stadion.

In der ersten Halbzeit hatte Dingolfing mehr vom Spiel und trat zu Beginn ziemlich dominant auf. Das torlose Remis zur Pause war allerdings nicht ganz unverdient, weil die in ihren neuen türkis-blauen Trikots spielenden Gastgeber gute Torchancen verzeichneten: In der 27. Minute setzte sich Fabi Hrgota im Gewühle durch – und dann hatten er und Peter Enckell freie Auswahl, wer den Keeper prüft. Enckell zog ab und schoss den Torhüter ein wenig unplatziert an.

Solche Chancen bekommt man in der Landesliga nicht oft. Die zweite Möglichkeit war dann ein abgefälschter Schussversuch von Ludwig Stegmeier, der zur Überraschung der Zuschauer noch auf die Latte herunterfiel. Die Dingolfinger hatten jedoch auch gute Aktionen. Sie probierten es immer wieder mit direktem Spiel, nur mangelte es im Abschluss.

Sorgen sollte den Echingern aber bereiten, dass der Mannschaft – wie schon beim 3:2-Erfolg in Plattling – zu viele Fehler im Spiel nach vorne unterliefen. Nach dem Seitenwechsel dezimierten sich die Gäste selbst – und unnötiger ging es nicht: Christian Spengler ärgerte sich über einen Fehlpass seines Teams derart, dass er einfach mal mit drei Schritten Anlauf von hinten in die Beine Mustafa Kantars sprang. Auf die unstrittige Rote Karte – der Schiedsrichter stand direkt daneben – musste er keine drei Sekunden warten.

Die Hoffnung auf einen Echinger Sturmlauf samt Goldenem Tor in Überzahl hatte sich schnell erledigt. Benjamin Obermaier wurde direkt nach dem Platzverweis eingewechselt und avancierte bald zum Helden: Erst fünf Minuten war er auf dem Platz, da lief er alleine auf das Tor zu und ließ TSV-Keeper Ferdinand Kozel keine Chance. Das Tor entstand aus einem Fehlpass heraus, Dingolfing hatte schnell mit einem Diagonalpass umgeschaltet. Genau vor solchen Situationen hatte Trainer Reiner Leitl vor dem Spiel gewarnt. In der Schlussphase waren die Echinger dann bemüht, aber große Chancen gab es nicht mehr. Ein ums andere Mal war das Spiel in die Spitze, wo sich am Ende auch Interims- Innenverteidiger Thomas Eckmüller wieder versuchen durfte, zu ungenau. Dingolfing war genau dieses eine Tor besser.

Quelle: fussball-vorort.de

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