Freikarten für alle Unterhachinger

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Ein Herz für alle im Ehrenamt: (v.l.) SpVgg-Boss Manni Schwabl, Bürgermeister Wolfgang Panzer und SpVgg-Vize Peter Wagstyl.

Mit einem Sieg über den Tabellen-Elften KFC Uerdingen könnte die SpVgg Unterhaching am Samstag auf einen Aufstiegsplatz in der Dritten Liga klettern. Ob das gelingt oder nicht, schon jetzt ist klar: Die Partie wird vor großer Kulisse stattfinden. Der Verein und die Gemeinde haben in einer gemeinsamen Aktion den Spieltag im Unterhachinger Sportpark zum Ehrenamtstag ausgerufen.

Unterhaching – So sind alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und Helfer der Unterhachinger Vereine eingeladen, das erste Heimspiel des Jahres bei kostenlosem Eintritt zu verfolgen. Die Gemeinde schrieb bereits im Vorfeld die örtlichen Vereine an, die Rückmeldung war überwältigend. 11 000 der knapp 15 000 Tickets wurden von der SpVgg für die einheimischen Gäste reserviert. „Fast alle sind weg“, konnte Vizepräsident Peter Wagstyl berichten, „das ist eine beeindruckende Resonanz.“ 1500 Karten stehen am Samstag noch an den Tageskassen zur Verfügung, die Unterhachinger gegen Vorlage ihres Personalausweises gratis erhalten. Der DFB hatte die geplante Aktion mit Wohlwollen genehmigt.

„Wie viele tatsächlich kommen, werden wir sehen“, sagt Manfred Schwabl, aber nach der ersten Idee im Herbst fand es der Präsident „einen Versuch wert. So können wir die Wertschätzung für all die vielen Helfer ausdrücken, ohne die es in den vielen Vereinen gar nicht gehen würde“. Ebenso sieht es Bürgermeister Wolfgang Panzer, der eine solche Menge an Ehrenamtlichen in seiner Gemeinde anderswo gar nicht auf einen Schlag unterbringen könnte. „Eine Win-Win-Situation für alle“, sagt der Rathauschef. Ein Zuckerl für die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, „das Rückgrat der Vereine, die wiederum das Rückgrat der Gemeinde sind“ – und eine stattliche Kulisse für die SpVgg, die sonst in der Zuschauertabelle der Dritten Liga am unteren Ende rangiert.

Für Panzer ist es auch eine Chance, dass die SpVgg Unterhaching wieder ein Stück mehr an die örtliche Basis zurückkehrt, also an die eigene Bevölkerung. Darauf hofft auch Schwabl, der seit Jahren auf Regionalität setzt und so wieder „näher an die Bürger rücken will“.

Die Vertreter der Vereinsvorstände sind nach dem Spiel auch zum Essen und Austausch in die Almhütte neben dem VIP-Haus eingeladen. Da wird Schwabl zwei Vereinen, die 2020 etwas zu feiern haben, noch ein weiteres Geschenk machen: Der Feuerwehr mit einem Scheck über 1500 Euro für die 150-Jahr-Feier und den Birker Burschen eine satte Menge Freibier für die anstehende Maibaumwache.

Quelle: Merkur.de

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