Fußball - 3. Liga

Werbung mit dem angeschlagenen Boxer

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Seit dieser Saison die Nummer eins in Uerdingen: der Ex-Hachinger Lukas Königshofer. 

Das Stadion wird richtig voll am Samstag bei der Drittliga-Partie der SpVgg Unterhaching gegen den KFC Uerdingen (Anstoß 14 Uhr), der Ehrenamtstag macht’s möglich.

Unterhaching – Die Zuschauer können aber nicht nur für gute Stimmung im ersten Heimspiel des Jahres sorgen, sondern auch für einen vollen Garten bei Claus Schromm. Der Cheftrainer der SpVgg Unterhaching hat nämlich eine Wette laufen, was die Zuschauerzahl angeht wie er gestern verriet: „Wenn’s fünfstellig wird, gibt’s ein Grillfest bei mir für alle Organisatoren.“

Angesichts der vorbestellten Karten müsste es klappen mit den 10 000 plus X, Schromm kann das Grillfleisch also wohl schon mal vorbestellen. An die 1500 Restkarten gibt es noch an den Tageskassen, für Unterhachinger Bürger gegen Vorlage eines Ausweises kostenlos. Die SpVgg bittet wegen des zu erwartenden Andrangs, frühzeitig anzureisen. Parkplätze stehen auch am benachbarten Infineon-Gelände zur Verfügung.

Grillmeister Schromm verspricht auch: Wer am Samstag in den Sportpark kommt, wird es nicht bereuen. „Wir wissen, was wir anbieten müssen“, sagt er, „es wäre schön, wenn wir neue Fans für uns generieren könnten. Wer einmal da war und ein tolles Spiel gesehen hat, wird hoffentlich wiederkommen.“ Sportlich ist das Duell mit dem Tabellen-Elften zwar auf den ersten Blick wenig reizvoll, allerdings hat der Gegner durchaus eine Qualität, die nicht dem Tabellenplatz entspricht. Schromm sieht den KFC als „angeschlagenen Boxer“, der nach einer bisher durchwachsenen Saison und einer 0:3-Heimklatsche gegen den FC Bayern II zum Auftakt vor einer Woche um den Anschluss nach oben kämpft und daher besonders gefährlich ist. „Personell ist Uerdingen zwar durch Verletzungen und Sperren gerade arg gebeutelt, aber Qualität hat diese Mannschaft definitiv. Sie weiß mit ihrer Erfahrung zum richtigen Zeitpunkt, was zu tun ist.“

Mit Lukas Königshofer, der vor der Saison von Haching zum KFC gewechselt war, und Trainer Stefan Reisinger, ehemals Jugend-Coach bei der SpVgg, gibt es ein Wiedersehen mit zwei alten Bekannten – und deswegen auch keine Geheimnisse: „Die beiden kennen uns in- und auswendig“, weiß Hachings Cheftrainer, „das ist sicher ein Vorteil.“

In seinem Kader herrscht im Gegensatz zum Gegner alles andere als Personalnot. Lediglich Neuzugang Felix Müller (Muskelfaserriss bei seinem Debüt vor einer Woche in Würzburg), der langzeitverletzte Luca Marseiler und der gesperrte Markus Schwabl fehlen. Der Kader der SpVgg wurde kurz vor Ende der Transferperiode dennoch ein ganzes Stück kleiner. Eine junge Viererbande soll bis Sommer beim Kooperationspartner TSV 1860 Rosenheim in der Regionalliga Bayern Spielpraxis sammeln. Stephan Mensah, Niclas Anspach (beide 19), Christoph Ehlich und Alexander Kaltner (beide 20) werden von Montag bis Mittwoch aber weiter in Unterhaching trainieren. „Wir sind absolut davon überzeugt, dass die Leihe sowohl die Spieler als auch Rosenheim sportlich weiterbringt“, sagt Präsident Manfred Schwabl. „Durch unseren großen Kader war die Wahrscheinlichkeit nicht wirklich groß, dass sie bei uns viel Einsatzzeit bekommen“, so Schromm, „insofern macht dieses Modell absolut Sinn.“

SpVgg Unterhaching: Mantl – Dombrowka, Winkler, Greger, Bandowski – Stahl, Hufnagel – J. Müller, Bigalke, Heinrich – Hain.

Quelle: Merkur.de

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