Eine Viertelstunde Tohuwabohu

- Weilheim - Die Aussichten auf ein Erfolgserlebnis waren schon vor dem Anpfiff sehr gering. Mit Steffen Thiel, Alwin Gerber (beide verhindert) und Spielertrainer Martin Kindermann (verletzt) fehlten dem TSV Weilheim kurzfristig drei Routiniers, die entscheidenden Anteil an den zuletzt drei Siegen in Folge hatten. Zu viele Ausfälle, um den FC Emmering, der zweifelsohne zu den besseren Teams der Bezirksliga gehört, ernsthaft herauszufordern. Darüber hinaus erreichten etliche Akteure der Gäste "nicht normales Niveau", wie Weilheims Pressesprecher Wolfgang Mini sagte. Am Ende setzte es für die Weilheimer eine 0:3 (0:3)-Niederlage.<BR>

Spielentscheidend war letztlich eine schwache Viertelstunde der Gäste vor der Pause. "Da war ziemliches Tohuwabohu in der Abwehr. Die Zuordnung hat gefehlt", so Mini. Die Emmeringer ließen sich denn auch nicht lange bitten. Zunächst köpfte Christian Scherer, von der TSV-Defensive völlig unbedrängt gelassen, nach einer Ecke zum 1:0 ein (33.). Danach brachte die Gäste-Abwehr den Ball nicht aus dem Fünfmeterraum, Thomas Loder erhöhte prompt auf 2:0 (39.). Zwei Minuten darauf zeigte sich Weilheim erneut "desorientiert", so Mini, und kassierte nach einer Hereingabe durch Markus Ließ das dritte Tor. Kurz vor der Pause drosch erneut Loder übers Gehäuse. <P>Bis zu den Gegentreffern hielt die junge TSV-Truppe (Durchschnittsalter: 22,5 Jahre) auf dem engen Trainingsplatz laut Mini gut mit und ließ kaum Torchancen zu, vom Lattentreffer Bastian Hasslochs (20.) einmal abgesehen. <P>Zur Pause war die Partie allerdings bereits entschieden. Im zweiten Durchgang schaltete Emmering zwar zurück, für einige hochkarätige Chancen reichte es trotzdem. Unter anderem verzog Scherer nur um Harresbreite. Die Gäste, bei denen Andreas Martin eine solide Leistung auf dem Liberoposten bot, hielten nun wieder besser mit. Die beste Weilheimer Möglichkeit hatte Bernd Joachimsthaler, der in Höhe des Fünfmeter-Ecks eine Hereingabe des emsigen Michael Berndt volley übers Tor schoss (77.).</P>

Quelle: Merkur.de

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