Einstellung stimmt beim SV Pullach

Es war die befürchtet harte Aufgabe, doch der SV Pullach hat das Gastspiel bei der DJK Vilzing mit einem 2:0 (0:0)-Erfolg unbeschadet überstanden.

Pullach – Der weite Trip in den Bayerischen Wald zu einem kampfstarken Gegner habe sich sich dank der richtigen Einstellung gelohnt, betonte Trainer Frank Schmöller: „Die Mannschaft hat das gut angenommen. Aber es war auch eine sehr schwere erste Halbzeit, in der der Gegner massiv draufgegangen ist und uns richtig unter Druck gesetzt hat.“

 

SVP-Keeper Sandro Volz musste vor der Pause einige Male sein ganzes Können zeigen, dazu landete in der Anfangsphase ein Kopfball haarfscharf neben seinem Kasten. „Wir hatten selber zwar auch ein, zwei gute Chancen, aber Vilzing hatte die besseren. Wir hatten schon etwas Glück, dass wir zur Pause nicht zurücklagen“, gestand Schmöller, der für den zweiten Durchgang trotzdem zuversichtlich blieb. „Mir war klar, dass Vilzing dieses Tempo nicht über 90 Minuten gehen kann. Dann haben wir für die zweite Halbzeit auch an ein paar taktischen Stellschrauben gedreht, uns ein bisschen tiefer fallen lassen, Vilzing rausgelockt und auch mal mit langen Bällen operiert.“

 

Ein solcher weiter Diagonalpass erreichte den eingewechselten Orkan Balkan, der sich noch einmal drehte und Orhan Akkurt bediente. Der Torjäger versenkte die Kugel mit dem Außenrist knapp neben den Pfosten im Netz (62.). Ein Kunstschuss, der Schmöller jubeln ließ: „Das zeichnet Orhan aus, dass er mal so ein Tor aus dem Nichts macht. Ob das so beabsichtigt war oder nicht, ist mir egal. Hauptsache, er war drin.“

 

Denn mit der Führung im Rücken taten sich die Raben nun um einiges leichter, fand der Trainer: „Da war der Käse so gut wie gebissen, von Vilzing kam nun nichts mehr.“ Erst recht nicht nach der Ampelkarte für DJK-Spieler Christoph Weidner (82.). Das 0:2 durch Gianluca Simari, der nach Vorarbeit von Verteidiger Niklas Mooshofer gekonnt von halbrechts traf (86.), war ein schöner Schlusspunkt, vor allem für den Schützen. „Luca hat zuletzt kaum gespielt, und er hat sicher andere Ansprüche. Aber er hat das gut aufgenommen. Deshalb freut mich das Tor für ihn“, sagte Schmöller.

 

Am Donnerstag (19 Uhr) geht es für die Raben im Kreissparkassenpokal mit der Partie beim TSV Gräfelfing weiter, am nächsten Wochenende sind sie in der Bayernliga spielfrei. Das bedeutet zwar, dass sich der punktgleiche Spitzenreiter FC Pipinsried möglicherweise etwas absetzen kann, von hinten hat die Schmöller-Truppe aber nichts zu befürchten: Der Dritte TSV Rain liegt nach der 0:4-Klatsche beim TSV 1860 Rosenheim schon zwölf Zähler zurück. Schmöller interessiert die Konkurrenz allerdings wenig: „Mir ist wurscht, was Pipinsried macht, wir müssen unser Ding durchziehen. Und das ganze nächste Wochenende hat die Mannschaft frei. Da schalte ich mal völlig vom Fußball ab.“

Quelle: fussball-vorort.de

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