Düsseldorf schlägt Straubing mit 4:0

Tobias Eder gleicht im Bruder-Duell mit Andreas aus

Freut sich, dass er endlich wieder mit der Düsseldorfer EG in der DEL loslegen kann: Eishockey-Profi Tobias Eder aus Miesbach. Foto: IMAGO/Beautiful Sports
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Tobias Eder war am Sieg gegen Bruder Andreas direkt beteiligt.

Die Eishockey-Profi-Brüder Tobias (Düsseldorf) und Andreas Eder (Straubing) schenken sich in der DEL nichts. In den direkten Duellen steht es 1:1.

Miesbach – Die Revanche von Tobias Eder und seiner Düsseldorfer EG gegen die Straubing Tigers, bei denen sein Bruder Andreas unter Vertrag steht, ist geglückt. Am Ostersonntag gewannen die Rheinländer mit 4:0 im Straubinger Eisstadion am Pulverturm. Damit sind die beiden Eder-Brüder in der laufenden DEL-Saison zweimal aufeinandergetroffen. Die Bilanz für Düsseldorf und Straubing: je ein Auswärtssieg, je drei Punkte, 4:4 Tore.

„Wir haben ein solides Spiel abgeliefert“, findet Tobias Eder, der am letzten Treffer des Abends zum 4:0 sogar selbst beteiligt war. Nach einem Straubinger Angriff konterte er im Doppelpass mit Alexander Karachun, legte quer auf Marco Nowak, der die Scheibe ins lange Eck bugsierte. In ein direktes Duell sind die beiden Brüder nicht gekommen. „Wir sind uns ganz gut aus dem Weg gegangen“, erzählt Tobias. Andreas Eder, der noch im ersten Spiel gegen die DEG zwei Treffer selbst erzielte, blieb über weite Strecken relativ glanzlos. „Das war ein umgekehrtes Spiel wie in Düsseldorf“, analysiert er. „Die Auswärtsmannschaft hat es mehr gewollt als die Heimmannschaft.“

Für die Düsseldorfer bedeutet der Dreier in Straubing gleichzeitig, vorerst an den Grizzlys Wolfsburg vorbeigezogen zu sein. Am Montagabend beendete die DEG die Reise nach Bayern mit dem Spiel beim ERC Ingolstadt. Straubing hätte am Dienstagabend die Iserlohn Roosters empfangen sollen, die Partie wurde allerdings coronabedingt abgesagt.

Beide Eder-Brüder kämpfen derzeit um Platz vier, der den Einzug in die Playoffs bedeuten würde. Einen Spruch in Richtung seines jüngeren Bruders konnten sich Andreas dennoch nicht verkneifen: „In Düsseldorf hat er ein Bully gewonnen, in Straubing hat er sich dann gar nicht mehr zum Bully getraut, um sich die 100-Prozent-Quote nicht zu versauen.“

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