Deutscher Mixed-Meister

Goldener Saison-Abschluss für TSV Hartpenning

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Deutsche Meister: (v.l.) Stefan Zellermayer, Andrea Maurer, Sandra Schneider und Markus Mainka vom TSV Hartpenning.

Aller guten Dinge sind drei: Die Eisstockschützen des TSV Hartpenning werden im dritten Anlauf Deutscher Meister im Mixed.

Waldkirchen – Mission erfüllt: Die Eisstockschützen des TSV Hartpenning, Andrea Maurer, Markus Mainka, Stefan Zellermayer und Sandra Schneider, sind Deutscher Meister im Mixed 2019. Nach der Vizemeisterschaft vor zwei Jahren und dem fünften Platz im vergangenen Jahr, war in diesem Jahr nun die Goldmedaille fällig, meinten die Hartpenninger. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten sie in Waldkirchen zunächst zehn Spiele in der Vorrunde bewältigen.

In der Gruppe B angetreten, starteten die Hartpenninger mit zwei Kantersiegen gegen die EC Eishoppers Bad Nauheim (38:0) und die ZSG Jonsdorf (32:0). Auch die dritte Begegnung gegen den ESC Stuttgart-Vaihingen ging auf das Konto des TSV (16:6). Die nächsten beiden Spiele gegen starke bayerische Mannschaften sollten richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Meisterschaft sein. Im vierten Spiel wartete der amtierende Deutsche Meister TuS Engelsberg. Hier profitierten die souverän spielenden Hartpenninger von kleinen Fehlern des Gegners und sicherten sich mit 17:13 den nächsten Sieg. Die darauffolgende, mit Spannung erwartete Partie gegen den TSV Peiting ließen sie sich ebenfalls nicht aus der Hand nehmen und siegten klar mit 20:8.

Damit war bereits früh klar, dass das Hartpenninger Team an diesem Tag Meisterambitionen hatte. Auch in den nächsten drei Spielen gaben sie sich keine Blöße und fuhren hohe Siege gegen die SpG Langenargen/Glashütte (27:5), den ESC Langenargen (29:3) und den EC Krefeld (27:7) ein. In der vorletzten Begegnung des Tages stand der TSV dem TSV Ismaning noch einer weiteren bayerischen Mannschaft gegenüber. Auch hier agierten die Hartpenninger abgeklärt und fokussiert, sodass sie auch diese Partie (20:12) gewannen. Im letzten Vorrundenspiel hatte auch Eintracht Frankfurt keine Chance, und der TSV gewann mit 27:3. So ging Hartpennig ungeschlagen aus der Vorrunde.

Die Finalspiele wurden im Page-Playoff-System ausgetragen, ein System, bei dem die Vorrundensieger bereits eine Medaille sicher haben. Doch diese Gewissheit war für die Hartpenninger kein Grund sich auszuruhen. Im Qualifikationsspiel I – dessen Sieger im großen Finale steht – hieß der Gegner EC Passau Neustift. Durch kleine Unsicherheiten auf Hartpenninger Seite und perfekt spielende Passauer, musste der TSV die erste Niederlage (10:16) hinnehmen.

So hieß es Nachsitzen. Hartpenning musste in die Qualifikation II gegen die Gastgeber des EC Sassbach. Hier bewies der TSV Kampfgeist und Geschlossenheit. Mit Selbstvertrauen traten die Hartpenninger dem Gegner gegenüber, und Sassbach konnte nicht dagegenhalten. Durch einen ungefährdeten 19:5-Sieg zogen sie ins Finale ein und trafen dort erneut auf Passau. Dieses Mal mit dem besseren Ende für Hartpenning: Gleich in der ersten Kehre nutzten sie die Fehler der Passauer eiskalt aus und erzielten die Maximalausbeute von neun Punkten. Und auch im weiteren Verlauf gab sich der TSV keine Blöße und stand bereits vor der letzten Kehre als Sieger fest.

Damit dürfen sich Zellermayer, dem dieser Titel noch in seiner Sammlung fehlte, und sein Team nun Deutscher Meister im Mixed nennen. Ein wahrlich goldener Abschluss der erfolgreichen Wintersaison für den TSV Hartpenning.  

mm

Quelle: Merkur.de

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