Qualifikation über Platz in der Bundesliga

TSV Hartpenning fährt zur Deutschen Meisterschaft

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Fahren zur Deutschen Meisterschaft: (h.v.l) Gertraud Zellermayer, Barbara Glumbik, Maria Fagner, (v.v.l.) Sandra Schneider und Andrea Maurer. 

Das ist mal ein erfolgreicher Saisonabschluss: Der TSV Hartpenning beendet die 1. Bundesliga Süd auf Platz fünf und qualifiziert sich so für die Deutsche Meisterschaft. Der EC Fischbachau schafft den Klassenerhalt.

Landkreis – Für die Eisstockschützinnen des Kreises 302 standen der zweite und dritte Spieltag in der 1. Bundesliga Süd auf dem Programm. In Waldkraiburg waren auch die Schützinnen des EC Fischbachau und des TSV Hartpenning am Start. Letztere sicherten sich die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, die an diesem Wochenende stattfindet.

Die Fischbachauerinnen gingen mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 10:10 nach dem ersten Spieltag im November (wie berichtet) von Platz 13 in das Turnier. Die ersten beiden Spiele gegen den EC Frauendorf und den SC Gattering gingen deutlich auf das Konto von Barbara, Katharina und Marianne Guggemos sowie Barbara und Maria Dialler. Gegen Peiting musste das Team eine deutliche Niederlage einstecken. Nach der Pause folgten zwei Siege gegen den EC Schachten-Auerbach sowie den EC Außernzell, eine Niederlage gegen den VfB Hallbergmoos und ein weiterer Erfolg gegen den 1. FC Neunburg vorm Wald. Gegen den späteren Sieger TSV Kühbach verloren die Fischbachauerinnen knapp mit 8:11.

Ähnlich ging es weiter: Auf einen Sieg gegen den EC Lampoding und SV Oberbergkirchen folgte eine Niederlage gegen den TSV Taufkirchen. Die letzten beiden Spiele der Vorrunde gegen den VER Selb und den TuS Engelsberg gingen klar auf das Konto des EC. Mit 28:18 Punkten standen die Fischbachauerinnen nach der Vorrunde auf dem fünften Platz und starteten auf Bahn drei in die Bahnenspiele.

Diese wurden jedoch zur nervlichen Herausforderung. Dort erwartete sie zunächst der FC Untertraubenbach, dem sie knapp mit 9:11 unterlagen. Gegen den TSV Massing ging es wieder eng her – mit dem glücklicheren Ende für Massing. Ebenso verhielt es sich gegen den SV Oberbergkirchen, der mit 13:9 gewann. Erst gegen den AC Neustift fuhr Fischbachau mit 15:11 wieder einen Sieg ein und sicherte sich damit Platz acht in der Gesamtwertung, was den Verbleib in der 1. Bundesliga bedeutet.

Der TSV Hartpenning mit Andrea Maurer, Gertraud Zellermayer, Barbara Glumbik, Maria Fagner und Sandra Schneider startete von Platz neun in den zweiten Wettbewerbstag. Gegen den TSV Taufkirchen, VER Selb und ESC Berching holte die Mannschaft drei Siege. Gegen den TSV Schondorf verspielten die Hartpenningerinnen nach einer 13:0-Führung den Sieg und verloren mit 13:15.

In der Pause hieß es, den Ärger hinunterzuschlucken. Dies gelang: Es folgten deutliche Siege gegen den FC Penzing sowie den ESV Nürnberg, ehe es gegen den TSV Massing ein Unentschieden gab. Danach wechselten sich Siege und Niederlagen ab: Gegen den SV Mehring verlor der TSV mit 5:19, gegen den FC Ottenzell folgte ein Sieg, gegen den AC Neustift eine Niederlage. Mit zwei Erfolgen gegen den FC Untertraubenbach und den EC Frauendorf im Rücken ging es ins letzte Spiel. Gegner war der SC Gattering. Die Hartpenningerinnen unterlagen mit 6:18.

Nach der Vorrunde hatten sie 28:18 Punkte auf dem Konto, lagen jedoch aufgrund der besseren Stocknote auf Rang vier und starteten von Bahn zwei in die Bahnenspiele. Dort verloren sie aufgrund von zu vielen Fehlern deutlich gegen den FC Neunburg vorm Wald. Gegen den EC Untertraubenbach setzte sich der TSV mit 13:10 durch. In der folgenden Partie reichte Hartpenning aufgrund der niedrigeren Startnummer bereits ein Unentschieden zum Aufstieg auf Bahn eins. Daher entschied das Team, mit den verbleibenden Versuchen mehr Punkte des Gegners zu unterbinden und das Unentschieden zu sichern. Auf Bahn eins wartete wieder Neunburg. Durch individuelle Fehler mussten sich die Hartpenningerinnen mit 9:11 geschlagen geben.

Die letzte Chance auf das Halbfinale gab es gegen den TSV Massing. Doch die Luft war raus, und Hartpenning verlor mit 12:22. Damit stand Platz fünf in der Gesamtwertung fest und somit die Quali für die Deutsche Meisterschaft in Waldkraiburg.  

mm

Quelle: Merkur.de

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