Fußball

Eittings Torjäger Manuel Gröber: Wiedersehen auf der Ersatzbank

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Manuel Gröber freut sich auf die Lengdorfer Freunde.

Zum Auftakt in die Kreisliga-Saison 2019/20 empfängt der FC Lengdorf den FC Eitting. In diesem Klassiker sitzt bei den Gästen mit Manuel Gröber ein alter Bekannter.

Lengdorf – Zum Auftakt in die Kreisliga-Saison 2019/20 empfängt der FC Lengdorf den FC Eitting. In diesem Klassiker sitzt bei den Gästen mit Manuel Gröber einer nur auf der Bank, der schon für die andere Seite Tore schoss. Vom FC Moosinning kommend, ging Gröber von 2010 bis 2016 für Eitting auf Torejagd, unterbrochen von der Spielzeit 13/14, in der er noch mal für seinen Heimatverein Moosinning stürmte. 2016 ging es nach dem Eittinger Abstieg aus der Bezirksliga zusammen mit Florian Leininger in die Kreisklasse zum FC Lengdorf.

Leininger war als Torhüter auch Spielertrainer und Gröber der Co-Spielertrainer. „Wir sind beide im Paket dorthin gegangen und hatten zwei tolle Jahre in Lengdorf“, blickt der 30-jährige Gröber zurück. Lengdorf stieg als ungeschlagener Meister in die Kreisliga auf, und am 9. Spieltag kam es zum Wiedersehen in Eitting. „Manuel Gröber trifft gegen seinen Ex-Club und unterlässt respektvoll den Torjubel“ war eine der Schlagzeilen nach dem Lengdorfer 4:1-Sieg.

Der FCE behielt im bisher letzten Aufeinandertreffen zuhause mit 2:1 die Punkte. Ohne Treffer von Gröber, der „nach zwei wundervollen Jahren in Lengdorf“ wieder zurück in Eitting war. Kumpel Leininger ist inzwischen Spielertrainer beim Kreisklassisten SV Buch am Buchrain, und „ein Wiedersehen nächste Saison in der Kreisliga wär eine tolle Sache“ meint Gröber.

Die Frage, ob er sich diesmal einen Torjubel auch wieder respektvoll verkneifen würde, war gleich keine mehr. Gröber hatte sich im letzten Training der vergangenen Spielzeit das Syndesmoseband gerissen. „Zehn Wochen ist das nun her“, sagt er. „Erst diese Woche bin ich wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.“ Er wird auch im Kader sein, geht aber davon aus, „dass ich nicht zum Einsatz kommen werde, aber man weiß ja nie“.

Aufs Wiedersehen freut er sich aber auch so. Auf die Frage, mit wem er ganz speziell nach dem Spiel ein Bierchen trinken wird, sagte er nur: „Eigentlich mit jedem.“ Einen Tipp abgeben will er nicht, „es ist ja schon schlimm genug, von draußen zuschauen zu müssen“. Seinem FC Eitting traut er aber schon zu, diese Saison sicherer und in personeller Hinsicht problemloser absolvieren zu können. Letzte Saison hatte er sogar ab Anfang Oktober bis zur Winterpause als Spielertrainer einspringen müssen. „Auch diesbezüglich haben mich die zwei Jahre in Lengdorf weiter gebracht“, sagt Gröber.  fi

Quelle: Merkur.de

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