AC/DC-Legende Malcolm Young ist tot

AC/DC-Legende Malcolm Young ist tot

Nach Trainerentlassung gleich 0:2-Pleite

Elfer vermasselt neuem Coach Westermair das Debüt

+
Auch unter der Leitung von Michael Westermair (l.) konnte der SC Fürstenfeldbruck nicht gewinnen.

SC Fürstenfeldbruck – Das Debüt des bisherigen Co-Trainers Michael Westermair als Chefcoach des SC Fürstenfeldbruck ist in die Hose gegangen.

Nach der überraschenden Entlassung von Trainer Tarik Sarisakal, der sich immer noch nicht zu seiner Demission äußern will, setzte es gestern beim Tabellendritten in Nördlingen eine 0:2 (0:0)-Niederlage.

Zwei Standards haben die Brucker die Partie im Nördlinger Ries gekostet. Rudelbildung und heftige Proteste gab es nach etwas mehr als einer Stunde, als Schiedsrichter Michael Winkler (Rittersbach) auf den Elferpunkt vor dem Brucker Kasten deutete – eine höchst umstrittene Szene. Verteidiger Mohenned AlDulaimi hatte seinen Gegenspieler Julian Brandt zwar am Fuß getroffen, aber erst nachdem er ihm den Ball weggespitzelt hatte. Den Nördlingern waren sämtliche Brucker Proteste egal, sie nutzten den Strafstoß zum entscheidenden zweiten Treffer.

Auf die Verliererstraße sind die Brucker letztlich aber ganz ohne fremde Hilfe eingebogen. Und auch da stand eine Standardsituation im Fokus. Diesmal war es ein Eckstoß. „Die Zuordnung hat viel zu lange gedauert, da haben wir gepennt“, ärgerte sich Westermair nach der Partie über die vorentscheidende Szene. Zwar sei der Eckball stramm geschossen gewesen und Torschütze Johannes Rothgang sei gut zum Ball gegangen. „Aber unsere beiden Verteidiger standen nur dabei und haben ihn überhaupt nicht gestört“, monierte Westermair.

Dabei hatte sich seine Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt gut verkauft. „Klar hat Nördlingen etwas mehr vom Spiel gehabt“, sagte der neue Chefcoach. Allerdings sei es auch die taktische Vorgabe gewesen, defensiver zu agieren und dem Gegner etwas mehr vom Feld zu überlassen. Die Nördlinger erarbeiteten sich dadurch zwar die eine oder andere brenzlige Situation, die die Brucker aber letztlich immer noch klä- ren konnten. Eine wirklich eindeutige Chance sprang für die Hausherren zunächst nicht raus. Im Gegenteil: „Wir hätten durchaus mit 1:0 in Führung gehen können“, klagte Westermair. Doch der frei durchgebrochene Angreifer Fabian Friedl scheiterte ebenso, wie Flügelflitzer Carl Weser mit einer guten Kopfballmöglichkeit. So ging es torlos in die Pause. „Und dann hat uns ein Standard das ganze Spiel kaputt gemacht.“ Sein Heimdebüt auf der Chefbank hat Westermair am Ostersamstag gegen Ichenhausen.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Ismaning-Coach Elfinger: "Kein finales Spiel"
Ismaning-Coach Elfinger: "Kein finales Spiel"
Endspurt vor der Winterpause: Schmöller dosiert Training
Endspurt vor der Winterpause: Schmöller dosiert Training
Goldener November: Dritter Sieg in Folge für Pipinsried
Goldener November: Dritter Sieg in Folge für Pipinsried
Unterföhring: Jetzt hilft nur noch ein Wunder
Unterföhring: Jetzt hilft nur noch ein Wunder

Kommentare