Elfinger nach 2:3: "Saumäßig schlecht"

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Gekonnter Lupfer: Der eingewechselte Sebastiano Nappo (M.) erzielt das 2:3 für Heimstetten.

SV Heimstetten - Beim SV Heimstetten ist noch jede Menge Sand im Getriebe. Gegen Bayernliga-Aufsteiger Dachau setze es eine 2:3-Niederlage.

Es ist nur ein Freundschaftskick, doch immerhin geht es gegen seine alten Kollegen – und bis hierhin ist sein SV Heimstetten wahrlich nicht wie ein Regionalligist aufgetreten. „Jungs, jetzt nehmt mal die Köpfe hoch“, ruft Marco Bläser in dieser 70. Minute des Vorbereitungsspiels gegen den TSV Dachau 1865 über den Rasen. Und dann wird der Tonfall des Stürmers noch einen Tick energischer: „Es steht 0:3!“

So hat der SV Heimstetten gegen den Bayernligaaufsteiger in der ersten Hälfte zwei Gegentore kassiert. Oder in Trainer Rainer Elfingers Worten: „zwei Geschenke“ in einem „saumäßig schlechten“ Durchgang. Nun hat Torwart Igor Pintar, der statt Stammkeeper Marijan Krasnic zwischen den Pfosten steht, das dritte Mal hinter sich greifen müssen. Und auch, wenn die Dachauer zuletzt kräftigt aufgerüstet haben: Dieses Ergebnis wäre für den SVH eine empfindliche Schmach.

Das scheinen nun auch die Platzherren zu realisieren: Erst gelingt Bläser gegen seinen Ex-Verein ein Elfmetertor, und kurz darauf schließt Sebastiano Nappo einen prima Angriff mit einem Lupfer über den TSV-Keeper ab – zum 2:3, zugleich der Endstand.

Eigentlich seien ihm die Ergebnisse in der Vorbereitung herzlich egal, sagt Trainer Rainer Elfinger. „Aber ich verliere trotzdem ungern – vor allen, wenn die Gegentore lauter selbst produzierte Dinger sind.“ Da will der Coach auch nicht die Ausrede gelten lassen, dass etliche Stammkräfte wie Dominik und Christoph Schmitt, Slaven Jokic, Memis Ünver, Sebastian Paul und Steven Toy gefehlt haben. „Schon das Aufwärmen hat mir überhaupt nicht gefallen – und das hat sich in der ersten Hälfte fortgesetzt.“

Immerhin: Nach dem dritten Gegentor zeigt seine Elf Moral – auch dank der Einwechslungen von Nappo und Marko Tomicic. „Die haben für frischen Wind gesorgt“, lobt der Coach. Dennoch dürften beide vorerst Perspektivspieler bleiben – genauso wie Timothy Hoferer und Felix Sträußl, die derzeit ebenfalls die Vorbereitung mit dem Regionalligakader absolvieren, nachdem sie in der Vorsaison zumeist für die Reserve aufgelaufen sind.

Für den SVH geht es bereits morgen mit dem nächsten Testspiel weiter. Dann empfängt Heimstetten den Bayernligisten FC Pipinsried um 19 Uhr im Sportpark.

PS

Quelle: fussball-vorort.de

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