Elfinger vermisst die "spielerische Linie"

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Marjan Krasnic verhindert im Tor des SVH Schlimmeres.

SV Heimstetten - Auswärts gibt’s für die Regionalliga-Fußballer des SV Heimstetten in dieser Saison bis dato nichts zu holen: Mit 1:2 (1:2) unterlag der SVH am Donnerstag beim SV Wa...

SV Heimstetten - Auswärts gibt’s für die Regionalliga-Fußballer des SV Heimstetten in dieser Saison bis dato nichts zu holen: Mit 1:2 (1:2) unterlag der SVH am Donnerstag beim SV Wacker Burghausen und kassierte damit bereits die dritte Niederlage in Folge.

So gesehen konnte Rainer Elfinger nicht zufrieden sein, und doch gewann Heimstettens Trainer der Situation durchaus positive Aspekte ab. „Wir spielen das wirklich nicht schlecht und sind in jedem unserer Auswärtsspiele dran gewesen“, stellte der 47-Jährige fest – und musste dann ein wenig schmunzeln: „Früher hätten wir solche Spiele wie das in Burghausen deutlicher verloren, jetzt beißen wir uns da durch und bleiben gefährlich.“ Ein „dreckiges 2:2“ sei beim Drittliga-Absteiger drin gewesen. Dass der Sieg der heimstarken Platzherren verdient war, daran deutelte auch Elfinger nicht lange herum.

Burghausen war sofort hellwach und lag nach drei Minuten vorn: Maximilian Hintermaier ließ sich auf der für ihn ungewohnten rechten Abwehrseite düpieren, in der Mitte stand Anton Siedlitzki falsch, und Wacker-Akteur Patrick Walleth traf von der Strafraumgrenze flach ins linke Eck.

Heimstetten erholte sich schnell von diesem Schock. Daniel Steimel bereitete Sammy Ammaris vierten Saisontreffer mit einem feinen Pass in die Schnittstelle der Abwehr vor, Burghausens Abseitsfalle schnappte nicht zu (13.). „In der ersten Halbzeit habe ich nur zwei solcher Bälle gesehen, und trotzdem hatten wir den Gegner vor der Pause im Sack“, meinte Elfinger. Das Ergebnis sprach eine andere Sprache: Nachdem Danijel Majdancevic mit einem Kopfball die Latte getroffen hatte (41.), ging die Heimelf wieder in Führung. Torhüter Marjan Krasnic konnte einen Schuss von Tobias Schröck nur nach vorne abwehren, Daniel Jais staubte ab (44.).

In Elfingers Augen war dies das zweite „Eigentor“ seiner Mannschaft, die im zweiten Durchgang Harakiri spielte. Hinten mit Dreierkette, vorne phasenweise zu fünft, luden die Heimstettener den Gegner zu Kontern ein. Ein überragender Marjan Krasnic verhinderte Schlimmeres: So hatte Walleth zwei Mal das 3:1 auf dem Fuß (66., 68.). Dann lenkte Krasnic einen Schuss von Harun Sulimani an den Pfosten (82.), ein Eckstoß von Christoph Burkhard tanzte auf der Latte (85.). „Zu wenig spielerische Linie“, konstatierte Elfinger seinem Team letztlich und wünschte sich gleich mal eine „Positiv-Serie“ für die nächsten Punktspiele.

Am Dienstag (19 Uhr) gastiert der SV Heimstetten in der zweiten Runde des Toto-Pokals auf Verbandsebene beim Bayernligisten TSV 1860 Rosenheim. Elfinger: „Die nächste englische Woche fordert uns natürlich körperlich, doch wir nehmen es, wie es kommt.“

Quelle: fussball-vorort.de

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