Ismaninger Coach vor dem Spiel gegen Erzrivalen Heimstetten

Elfinger: "Wir fahren da nicht als Kanonenfutter hin."

Im Hinspiel zogen die Ismaninger nach dem 5:1-Endresultat klar den Kürzeren. Foto: Leifer

Es ist für viele ein Wiedersehen, dazu ein Derby mit reicher Historie, und selten war die Ausgangslage so klar: Auf dem Weg in die Regionalliga geht der SV Heimstetten als Favorit ins Duell mit dem Erzrivalen Ismaning.

Wer am Samstag ein Trikot des SV Heimstetten trägt, einen Schal des Bayernligisten umgewickelt hat oder gar nur einen SVH-Schlüsselanhänger vorzeigt, der zahlt im Sportpark bloß den halben Eintrittspreis. Allein die Anhänger des FC Ismaning, der dort um 14 Uhr zum Derby antritt, werden sich dennoch kaum mit rot-weißen Fanartikeln eindecken. Denn obgleich die Rivalität heute nicht mehr so groß ist wie zu jenen Zeiten, als FCI und SVH in der dritthöchsten Spielklasse um die Vormachtstellung in der Region rangen, so birgt dieses Duell immer noch viel Brisanz – nicht zuletzt, weil es aus viererlei Hinsicht besonders ist.

Heimsetten ohne Akkurt, Ismaning ohne Marinkovic

Da sind erstens die sieben Spieler und zwei Trainer, die schon für beide Clubs aktiv waren. Zweitens wird es wohl vorerst das letzte Derby sein, denn dass sich der Ligaprimus Heimstetten den Aufstieg noch nehmen lässt, glaubt kaum jemand mehr – auch nicht Ismanings Coach Rainer Elfinger, der sagt: "Die sind hundertprozentig durch." Sein FCI dagegen muss, drittens, bei nur drei Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz noch um den Klassenerhalt bangen. Und nicht zuletzt viertens: Die Ismaninger sinnen auf Revanche nach der 1:5-Watschn im Hinspiel.

Zwar sei Heimstetten "ein richtiges Brett", das vor allem in der Offensive "über Trümpfe verfügt wie kein anderer Bayernligist", sagt Elfinger. Aber: "Wir fahren da nicht als Kanonenfutter hin. Es ist nicht so, dass wir Uerdingen und Heimstetten der FC Bayern wäre." Gar noch etwas weiter geht sein SVH-Pendant Christoph Schmitt: "Auch wenn die Tabelle eine andere Sprache spricht, ist ein Duell auf Augenhöhe. Denn auch Ismaning hat individuelle Qualität en masse." Personell seien bei seiner Elf einige Spieler angeschlagen, darunter auch Orhan Akkurt, berichtet Schmitt. Beim FCI hat sich derweil Michael Marinkovic unter der Woche am Sprunggelenk verletzt und wird sicher fehlen.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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