Elfter beim zweiten Skicross-Weltcup in Innichen

Wilmsmann unterstreicht WM-Teilnahme

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Ganz knapp hat Florian Wilmsmann das Halbfinale verpasst.

Am meisten hat sich der Holzkirchner Skicrosser Florian Wilmsmann am Freitag beim Skicross-Weltcup in Innichen/Südtirol wohl selbst über seinen Patzer im Achtelfinale kurz vor dem Ziel geärgert, der ihn den sicher geglaubten Platz zwei kostete und ihm das frühe Aus brachte.

Mit dem festen Willen, es diesmal besser zu machen, ging er dann am Samstag beim zweiten Cross-Weltcup im Hochpustertal an den Start. Und das sollte sich auszahlen.

„Das Achtelfinale am Samstag war richtig gut. Ich bin gleich hinter dem Kanadier Brady Leman, ein bekannt guter Starter, aus dem Gate gekommen und habe mich sofort an seine Fersen geheftet“, berichtet der 22-Jährige. Diese Position verteidigte der Athelet vom TSV Hartpenning über die ganze Strecke und brachte sie damit auch sicher ins Ziel. „Glücklicherweise habe ich dann auch keinen solchen Scheiß wie am Freitag gemacht.“

Damit stand Wilmsmann im Viertelfinal-Heat und war bei den Top-16-Crossern der internationalen Elite dabei. Diesmal hatte er es erneut mit dem Kanadier Leman, dem Slowenen Filip Flisar und dem Österreicher Johnny Rohrweck in einem Heat zu tun. Da sich der Kanadier wieder rasch absetzen konnte, beharkten sich Letzterer und Wilmsmann über die gesamte Strecke um Rang zwei, der ja ebenfalls für die nächste Runde reichen würde. „Vor der großen Negativ-Kurve war ich richtig nah an Rohrweck dran, doch zum Überholen hat es ganz knapp nicht gereicht“, schildert Wilmsmann den Rennverlauf.

Auch wenn er damit das Halbfinale knapp verpasst hatte, zeigte er sich insgesamt ganz zufrieden: „Ich habe gezeigt, dass ich sicher bei den Top 16 mitfahren kann. Das passt zum Saisonauftakt schon ganz gut.“ Insgesamt wurde er auf Platz elf gewertet. Dies brachte ihm nicht nur einige zusätzliche Weltcup-Punkte. Er hat damit auch seinen Anspruch auf ein WM-Ticket nachdrücklich bestätigt. Und das Highlight des Winters 2018/19, die Freestyle-WM nahe des US-amerikanischen Wintersport-Orts Park City (Utah) ist das erklärte Ziel von Wilmsmann.

esc

Quelle: Merkur.de

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