FCU empfängt den VfB Eichstätt

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Schön bescheiden bleiben: Der FCU mit hinten v.l.: Martin Büchel, Michael Kain, Andreas Faber, Jürgen v. Kolzenberg, Leo Cucic, Michael Eder, Dominik Hofmann, Andreas Brandstetter, Max Lamprecht; Mitte v.l.: Franz Faber (Vorsitzender), Florian Prieler

FC Unterföhring – Mit Bescheidenheit ist Walter Werner immer gut gefahren und deshalb bleibt sich der Trainer des FC Unterföhring auch heuer vor dem Bayernligastart treu. Der Ve...

FC Unterföhring – Mit Bescheidenheit ist Walter Werner immer gut gefahren und deshalb bleibt sich der Trainer des FC Unterföhring auch heuer vor dem Bayernligastart treu.

Der Verein aus dem Münchner Norden möchte mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben und Walter betont gebetsmühlenartig, von Spiel zu Spiel zu sehen.

In der Bayernliga gibt es auch ein paar Stimmen, die den Unterföhringern nach Rang sieben in der Premierensaison noch mehr zutrauen. Schließlich konnten alle Leistungsträger der vergangenen Saison gehalten werden und dazu kommt ein halbes Dutzend sehr interessanter Kicker. Die Qualität des Kaders wurde verstärkt, auch wenn die Quantität etwas verkleinert wurde. „Normalerweise müsste der Kader reichen“, sagt der Trainer.

Das mit 1:3 verlorene Pokalspiel gegen den FC Ismaning zeigte ihm aber, wie schnell sich das ändern kann. Zu dem die gesamte Vorrunde ausfallenden Torwart Sebastian Fritz kamen nun zwei weitere Leistungsträger mit Ünal Tosun (Rotsperre) und Martin Büchel (Bänderriss). Der Trainer sieht Unterföhrings Stärke in der mannschaftlichen Geschlossenheit und der Möglichkeit, auf hohem Niveau rotieren zu lassen. Dem gegenüber steht die seit Jahren chronische Auswärtsschwäche des FCU, der im Vorjahr mit vielen Remis in der Fremde ziemlich auf der Stelle trat. Da sieht Walter noch Potenzial, „weil wir oft sehr gut gespielt haben und auch immer wieder in Führung lagen“. Nur der Punkteertrag war am Ende des Tages zu gering.

Walter Werner spürt vor dem zweiten Bayernligajahr der Vereinsgeschichte, dass noch immer etwas übrig ist von der ursprünglichen Euphorie. Diese wird verstärkt durch die Derbys. Da stehen die Duelle mit Garching und Ismaning an der Spitze, aber der Trainer gibt auch den Spielen gegen Pullach, Unterhaching II und Pipinsried eine besondere Bedeutung. „Ich fahre einfach lieber nach Garching als irgendwohin 52 Kilometer entfernt“, sagt Walter. Diese Spiele stellen Höhepunkt dar in der Bayernliga, in der der erfahrene Fußball-Lehrer auch mit einem steigenden Niveau rechnet. Dennoch gilt für Walter Werner seine Regel Nummer eins: „Das wichtigste Spiel ist immer das nächste. Und das ist nun Eichstätt.“ Der VfB gastiert am Samstag um 17 Uhr an der Bergstraße. Danach warten in der englischen Woche zum Start mit der SpVgg Unterhaching II auswärts (Mittwoch) und dem BC Aichach zu Hause (Samstag) weitere Spitzenmannschaften der Liga. „Dann weißt du gleich, wie du dran bist“, sagt der Coach.

Aufstellung: Beck – Schlottner, Brandstetter, Eder, Ok – Kain, Faber – Bracher, Hollering (Mayer), Zeus (Grund) – Cucic.

Quelle: fussball-vorort.de

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