SpVgg in Aalen Favorit

Endlich wieder ein Auswärtsspiel für Haching

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Die Spielvereinigung ist weiterhin auf Platz fünf in Lauerstellung zu den Aufstiegsplätzen. . F: Buchholz

Die deutliche 0:3-Pleite gegen Spitzenreiter SC Paderborn soll bei der SpVgg Unterhaching keine negative Wirkung hinterlassen: Der Aufsteiger geht optimistisch ins Duell mit dem VfR Aalen am Samstag (14 Uhr). 

Von der Tabellen-Situation ist das verständlich, schließlich gelten die Hachinger als Tabellen-Fünfter beim Elften als Favorit. Außerdem dürfen sie endlich wieder auswärts ran...

Kurioserweise steht die SpVgg nach der Niederlage gegen Paderborn nämlich in der Auswärtstabelle besser da als in jener, die die Heimspiele bilanziert. 13 Zähler holte das Team von Trainer Claus Schromm in acht Spielen im eigenen Stadion, bereits 15 in ebenfalls acht Auftritten in der Fremde, und das bei erst acht Gegentreffern. Diese Bilanz könnte mit einem weiteren Auswärtssieg – es wäre bereits der sechste im neunten Spiel – weiter aufpoliert werden. Aus der Heimmacht, als die sich die Hachinger in den letzten Jahren so gerne sahen, ist zumindest objektiv ein Auswärtsschreck geworden.

Dass die SpVgg als Favorit im Ostalb-Stadion antreten wird, wo es auch ein Wiedersehen mit den beiden ehemaligen Kollegen Mittelfeldspieler Maximilian Welzmüller und Verteidiger Thorsten Schulz gibt, belegt auch die Formkurve. Haching holte aus den letzten acht Drittliga-Partien sechs Siege, sogar bei der Pleite gegen den Tabellenführer vor einer Woche wollte Präsident Manfred Schwabl „spielerisch keinen großen Unterschied gesehen“ haben. Aalen ging vergangenes Wochenende mit 1:4 beim kriselnden VfL Osnabrück 1:4 unter und verbuchte aus den letzten acht Partien nur zwei Siege. Die aber in den letzten beiden Heimspielen gegen Bremen II und Jena.

SpVgg-Trainer Schromm ordnet den VfR erwartungsgemäß gefährlicher ein als es die Tabelle aussagt, und das hat einen Grund: „Die Aalener haben eine sehr homogen zusammengestellte Mannschaft, die aktuell jedoch einige Verletzungssorgen zu verkraften hat.“ Auch er weiß jedoch um die Auswärtsstärke seines Teams: „Wir haben in dieser Saison auswärts schon einige Punkte geholt, deshalb fahren wir frohen Mutes auf die Ostalb.“

Seine Personalsorgen sind dagegen inzwischen kleiner geworden. Die Stammkräfte Ulrich Taffertshofer und Thomas Steinherr, die zuletzt pausieren mussten, sind wieder mit an Bord.  

SpVgg Unterhaching: Müller – Bauer, Welzmüller, Winkler, Dombrowka – Porath, Taffertshofer, Stahl, Hagn – Hain, Bigalke.

Quelle: fussball-vorort.de

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