Eching-Coach im Interview

Endlmaier: "Wir müssen bis zum Ende alles geben, was geht"

Im Angriffsmodus: Der Fokus von Echings Trainer Christian Endlmaier liegt schon auf der am Donnerstag beginnenden Relegation, in der der TSV den Klassenerhalt in der Landesliga schaffen will. Foto: Gleixner

TSV Eching - Das Heimspiel gegen Erlbach ist für den TSV die Generalprobe für die Relegationsspiele. Trainer Christian Endlmaier spricht im Interview über die kommenden Aufgaben der Echinger. 

Noch ein Spiel zu Hause gegen den SV Erlbach (Samstag, 14 Uhr) und dann geht die Saison für den Landesligisten TSV Eching erst richtig los. Ab Donnerstag müssen in der Relegation zwei Runden mit Hin- und Rückspiel gemeistert werden. Trainer Christian Endlmaier (52) blickt den Spielen des Jahres zuversichtlich entgegen.

Die Relegation startet. Beginnt die Saison jetzt für den TSV Eching, Herr Endlmaier?

Endlmaier: Ja, gefühlt geht es jetzt richtig los. Das stimmt.

Sie wissen nicht, wer die Gegner sein werden. Wie bereiten Sie sich auf die Spiele vor?

Wir bereiten uns ganz normal vor. Am Sonntag erfahren wir, wer auf der Uhr steht. Natürlich haben wir den einen oder anderen Gegner schon beobachtet. In Jetzendorf war ich selbst. Aber grundsätzlich bereiten wir uns ganz normal vor. Die einzige Änderung ist, dass wir ab sofort keine Gastspieler mehr im Training haben werden.

Sie haben Jetzendorf angesprochen. Gibt es einen Wunschgegner?

Nein ich habe keinen Wunschgegner. In zwei Relegationspartien spielen einfach viele Faktoren herein.

Ist das Team bereit für den Kraftakt? Zwei Spiele innerhalb von vier Tagen.

Wir werden das Training so dosieren, dass alle Kraft für die Spiele haben. Wir sind fit.

Wie steht es um den verletzten Co-Trainer Florian Bittner?

Er hatte zwei Spiele Pause und sitzt gegen Erlbach auf der Bank. Ich werde tunlichst versuchen, ihn nicht einzusetzen. Er soll in der Relegation fit sein. Flo ist heiß.

Was kann der Verein noch für den Klassenerhalt tun?

Nicht mehr viel. Wir können ja keinen Spieler mehr verpflichten.

Man könnte Gonzalo del Valle Ledesma aus Spanien einfliegen?

Stimmt. Aber das Duo Strehlow/Trasberger hat sich in der Innenverteidigung gut eingespielt. Ich habe genau die Kombination, die ich so liebe. Jan Strehlow ist der schnelle Innenverteidiger, der auch viel kommuniziert. Genau das Gegenteil ist Christian Trasberger, der das körperliche Spiel pflegt und Ruhe ausstrahlt.

Was erwarten Sie in den vier Spielen von Ihrer Mannschaft?

Wir müssen bis zum Ende alles geben, was geht. Wenn es dann nicht reicht, wovon ich nicht ausgehe, dann kann man in den Spiegel schauen. Wenn man bis zum letzten Tropfen Schweiß alles gibt und es nicht reicht, ist es ok.

Wie groß ist die Chance auf den Klassenerhalt?

In der Relegation stehen die Chancen immer 50:50. Wir müssen jetzt unser Ding durchziehen. Ich hoffe auch auf viele Zuschauer in unseren Heimspielen, weil das sicher ein Faktor ist. Beim Endspiel um die Bezirksligameisterschaft zwischen Forstinning und Moosach waren 900 Leute da. Da kracht und scheppert es. So etwas kann uns pushen und den Gegner belasten.

Quelle: fussball-vorort.de

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