SVH enttäuscht bei 1:3 in Nürnberg

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SV Heimstetten - Nach zuletzt zwei Heimsiegen gab’s für die Regionalliga-Fußballer des SV Heimstetten beim 1. FC Nürnberg II am Montagabend nichts zu ernten. Bei der 1:3 (0:3)-Niederlage ging vor allem im ersten Durchgang nichts zusammen.

Es fehlten Ordnung und System im Heimstettener Spiel zu Beginn sowie am Ende der ersten Halbzeit. Schon nach einer halben Stunde hatten sich die wendigen, wieselflinken Nürnberger auf 3:0 abgesetzt. „Wir haben’s in der ersten Halbzeit hergeschenkt, nach dem Wechsel waren die nicht mehr so gefährlich“, stöhnte SVH-Manager Michael Matejka.

Angetrieben von Mike Ott und Julian Wießmeier ging die bis dato noch sieglose FCN-Reserve vom Anpfiff weg hohes Tempo, störte sehr früh, stand hinten sicher. Heimstettens Trainer Rainer Elfinger hatte umgestellt – Daniel Steimel und Christopher Schmitt kamen rein, Sammy Ammari und Sebastian Paul blieben draußen – und mit einer „verkappten Dreierkette“ (Matejka) begonnen. Er gab das Experiment schnell wieder auf – seine Schützlinge kamen nicht in die Zweikämpfe, waren nicht aggressiv genug.

Mit einfachen Mitteln hebelten die Nürnberger die SVH-Defensive aus. „Das ging Zack-Zack“, sagte Michael Matejka über die Wirkungstreffer der Platzherren. Wießmeier (7. und 11. Minute) schnürte nach einem Abpraller und auf Zuspiel von Maximilian Dittgen sein Doppelpack, und auch Ivan Knezevic (30.) traf nach einem Ott-Pass von rechts.

Bezeichnend, dass die Gäste Nürnberger Hilfe benötigten, um den Anschlusstreffer zu erzielen: Manuel Bihr lenkt eine Flanke ins eigene Netz (62.). Immerhin kam Heimstetten jetzt auf und zu Torchancen – vor allem durch Danijel Majdancevic und Marcel Ebeling (73. und 74.). Pech, dass der eingewechselte Angreifer Ammari 15 Minuten vor Schluss verletzt raus musste. Pech, dass Joker Marco Bläser in der Nachspielzeit nur den Pfosten traf.

Quelle: fussball-vorort.de

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