Entwarnung beim SCF nach dem Schreckmoment

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Holterdistolper – Hauptsache, die Punkte bleiben in Bruck.

SC Fürstenfeldbruck - Einen Schreckmoment hatte der SC Fürstenfeldbruck am Sonntag beim 2:1-Sieg in Rosenheim zu verkraften, als Tobias Heinzinger und Sebastian Schmeiser vorzeitig vom Platz mussten.

Bei Heinziger zwickte die Leiste, Schmeiser litt unter Rückenschmerzen. Doch fürs zweite Heimspiel in der neuen Bayernliga heute, 18.30 Uhr, gegen Deggendorf sind nahezu alle Spieler wieder an Bord. Auch Heinzinger und Schmeiser. Lediglich der Langzeitverletzte Johann Dietrich fehlt weiterhin. „Es kann aber trotzdem sein, dass wir ein bisserl durchrotieren,“ kündigt Trainer Roberto Fontana an. Schließlich ist es bereits die zweite Englische Woche in Folge.

Von der Leistung in Rosenheim – beim ersten Bayernligasieg seit der Abstiegssaison 2006/07 – ist Fontana immer noch angetan. „Die Fehlerquote war gering, wir haben alles das besser gemacht, was beim 0:1 gegen Sonthofen noch nicht so lief.“ Für den Coach ist das erstaunlich, „wenn man unsere Jugend mit der Erfahrung von Rosenheim vergleicht“. Die Spiellaune müssen die Brucker nun konservieren. Dass seine junge Mannschaft noch altersbedingten Leistungsschwankungen unterworfen ist, weiß Fontana. Dennoch: „Unsere Stammkräfte haben alle Erfahrung im Herrenbereich.“

Dies müsse sich auch in einer größeren Konstanz niederschlagen. Und die ist auch nötig, denn: „Wir brauchen bei jedem Spiel immer 100 Prozent, wenn wir drei Punkte holen wollen.“ Die Trümpfe, mit denen die niederbayerischen Gäste ihren Stich im Technomarktstadion machen wollen, sind ähnliche wie beim SCF. Der Aufsteiger aus der Landesliga Mitte ist für Fontana zwar weitgehend eine unbekannte Größe. Eingeholte Erkundigungen haben aber ergeben, dass auch die Deggendorfer einen ausgiebigen Jugendstiel pflegen.

Mit einem Durchschnittsalter von gut 23 Jahren sind die Niederbayern im Schnitt nur zwei Jahre erfahrener als der SCF. Dazu kommt der Standortfaktor: „Niederbayerische Mannschaften treten meistens sehr kämpferisch auf.“ Umso besser, dass die zuletzt so zweikampfstarken Heinzinger und Schmeiser an Bord sind.

Quelle: fussball-vorort.de

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