Höß erhöht den Druck auf die Mannschaft

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Hat die Faxen dicke: FCP-Boss Konrad Höß will ab sofort genau hinschauen, bei wem die Leistung stimmt.

FC Pipinsried - FC Pipinsried gegen VfR Garching – da kommen Erinnerungen hoch. Und es sind nicht die besten Gefühle, die dieses Duell bei den Aktiven und Fans des FC Pipinsried wach ruft. Denn Garching war, es, das dem FCP vor gut zwei Monaten ein Albtraumerlebnis erster Güte beschert hat.

Am Sonntag (Anstoß: 17 Uhr in der FCP-Arena) wollen es die FCP-Kicker gegen den Regionalliga-Absteiger besser machen, als vor gut zwei Monaten.

Ein kurzer Blick zurück: Es ist der 3. Juni 2015, ganz Pipinsried befindet sich in Aufbruchsstimmung. Nachdem der SV Pullach den Direktaufstieg in die Regionalliga verweigert hat, steht fest: Pipinsried spielt in der Relegation um einen Platz in der Regionalliga Bayern. Es ist das Hinspiel der ersten Relegationsrunde, und der FC Pipinsried mit Spielertrainer Tobias Strobl verliert zuhause gegen Garching mit 2:6. Damit sind sämtliche Aufstiegshoffnungen des FCP schon vor dem Rückspiel geplatzt. Eine Runde später scheitert der VfR Garching am FC Amberg, auch er muss in der Spielzeit 2015/2016 in der Bayernliga Süd ran.

In dieser sind die Garchinger inzwischen aber angekommen. Lediglich bei der 0:3-Auftaktniederlage in Dachau ist die Elf von Daniel Weber in der laufenden Saison leer ausgegangen. Die weiteren vier Spiele entschied der VfR Garching souverän für sich.

Beim FC Pipinsried weiß man natürlich genau, welcher Typ Mannschaft am morgigen Sonntag zu Gast in der FCP-Arena sein wird. „Das ist neben dem SV Heimstetten der Aufstiegsfavorit Nummer eins“, stellt FCP-Präsident Konrad Höß klar.

Ausgerechnet vor dem Duell gegen den Favoriten ist die Stimmung beim FC Pipinsried nicht die Beste, die Derbypleite beim TSV 1865 Dachau (1:2) vom vergangenen Mittwoch wirkt noch nach. „Wir haben in Dachau erneut ein Gegentor in der Schlussphase des Spiels bekommen“, schimpft Höß, der zwar im Stadion an der Jahnstraße selbst nicht anwesend war, aber dank zuverlässiger Quellen bestens informiert ist. „Ich erwarte von allen Beteiligten mehr Engagement, sowohl auf als auch neben dem Platz“, fordert der FCP-Macher.

Der FC Pipinsried steht nach dem 1:2 in Dachau auf dem elften Tabellenplatz, er hat nach fünf Spielen lediglich fünf Punkte auf dem Konto. Aufgrund dieser Tatsache stapelt Konrad Höß tief: „Ich wäre schon in Dachau mit einem Punkt hochzufrieden gewesen, aber dieser Gegner ist nochmal ein ganzes Stück stärker. Ich habe diese Mannschaft gegen Schwabmünchen beim 4:1-Sieg gesehen, das ist ein Klassenunterschied zu den meisten anderen Mannschaften.“

Gerade die Einzelspieler beim VfR Garching lobt der FCP-Präsident: „Mit Dennis Niebauer und Florian De Prato haben die Gäste zwei richtig starke Akteure in ihren Reihen. Die müssen wir irgendwie ausschalten.“

Auch der Pipinsrieder Spielertrainer Ömer Kanca wirkt nach dem 1:2 in Dachau nicht sonderlich gut gelaunt: „Wir haben das Gegentor in der letzten Spielminute bekommen. Dachau hatte da das nötige Quäntchen Glück. Aber wir werden weiter an uns arbeiten und wollen auch gegen Garching versuchen, etwas zu holen.“

Um gegen den VfR Garching zu bestehen müsse man allerdings einiges beachten, so Kanca weiter: „Wenn wir gegen diese Mannschaft eine Chance haben wollen, dann müssen wir unsere Chancen eiskalt nutzen, denn viele werden wir nicht bekommen.“

Während Höß bereits von Konsequenzen in den kommenden zwei Wochen spricht, erhofft sich Kanca die nötige Zeit, um weiter in Ruhe arbeiten zu können: „Zu meinem Antritt war das in Pipinsried eine Baustelle. Wir wussten, dass es keine einfache Sache werden wird, doch wir haben bereits einige Fortschritte erreicht und werden uns auch in den kommenden Wochen weiter entwickeln.“

Im Fokus des Präsidenten steht am Sonntag die gesamte Pipinsrieder Mannschaft. Höß kündigt an: „Ich werde gegen Garching mit Argusaugen auf das Geschehen blicken und dann meine Schlüsse ziehen. Ich werde versuchen, Einfluss zu nehmen, und werde Konsequenzen ziehen, wenn ich es für nötig erachte.“ Ob es richtig ist, vor dieser Herkulesaufgabe so viel Druck auf die Mannschaft aufzubauen, wird man am Sonntag gegen 18.45 Uhr wissen.

Gegen den VfR Garching neben den Langzeitverletzten nicht mit dabei ist der Pipinsrieder Urlauber Armin Lange.

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Quelle: fussball-vorort.de

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