VfR erobert Club-Arena

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Stefan Prunitsch markierte in Nürnberg einen Doppelpack.

VfR Garching - Nun hat der VfR Garching auch seinen zweiten legendären Fußballtempel erstürmt. Nach einem 3:2-Sieg im Grünwalderstadion beim TSV 1860 München II gab es nun wieder ein 3:2 (1:0) beim 1. FC Nürnberg?II. 200 Zuschauer im 50?000 Menschen fassenden Grundig-Stadion sahen einen ganz starken Auftritt des VfR.

Natürlich hatten die Nürnberger mehr vom Spiel und bereiteten mit ihren dauernden Rochaden den Garchinger Defensivleuten einige Probleme. Die Nürnberger spielten sich immer wieder vor das Tor, hatten aber etwas zu wenig Zielwasser getrunken. Der Nachwuchs des Zweitligisten machte den Balljungen teilweise mehr Arbeit als dem Garchinger Torwart Stefan Wachenheim. Immer wieder flogen die Bälle aus aussichtsreichen Positionen am Tor vorbei oder drüber.

Die Garchinger kamen nach der Anfangsviertelstunde besser ins Spiel und zeigten sehr gut aufgebaute Konter. Ein solche brachte dann auch den Freistoß, der zum 1:0 von Dennis Niebauer führte. Garchings Kapitän schoss den Ball überragend über die Mauer und sagte später selbst, selten den Ball so gut getroffen zu haben. Nach dem Treffer (21.) hatten die Nürnberger deutlich weniger Torszenen und der VfR verdiente sich den knappen Vorsprung zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel ließ es der demnächst nach Österreich umziehende Stefan Prunitsch richtig krachen. Nach einem Ballverlust holten sich die Garchinger das Spielgerät schnell wieder zurück und Stefan Prunitsch nutzte die kurze Unordnung am schnellsten. Beim 3:0 war der Angreifer des VfR nach einem langen Ball der lachende Dritte, als sich Torwart und Verteidiger nicht hundertprozentig einig waren. Bei seinem neunten Saisontreffer hob er an der Strafraumgrenze den Ball fein über den heraus kommenden Keeper. „Wenn du auswärts 3:0 führst, dann ist das verdient“, sagt Trainer Daniel Weber, „auch wenn der Gegner ebenso seine Chancen hatte.“

Die Nürnberger lagen weit hinten, aber ganz geschlagen waren sie noch nicht. In der 80. Minute beim Anschlusstreffer spielten sie erst gut und hatten dann etwas Ballglück. Das 2:3 in der 92. Minute war unterdessen ein Pressschlag und Dusel pur. Zwischen den beiden Treffern fiel noch eine abgerutschte Flanke auf die Latte des Garchinger Gehäuses. In der aufregenden Schlussphase gab es dann noch eine letzte Standardsituation, bei der auch der Torwart mit nach vorne rannte. Die wirkliche Schusschance zum 3:3 ergab sich aber nicht mehr und damit hat der VfR Garching Schweinfurt als fünftes Team mit herunter in den Keller zum Abstiegskampf gezogen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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