Wer ersetzt beim SV Pullach Knipser Akkurt?

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Der SV Pullach in der Saison 2015/2016.

SV Pullach - Es bleibt noch einiges zu tun, zumindest aber wähnt man sich beim SV Pullach vor der Saison-Heimpremiere, heute um 18.30 Uhr, gegen die SpVgg Ruhmannsfelden, auf dem richtigen Weg.

Das 1:1-Startremis beim Vorjahresvierten TSV Bogen nahmen die SVP-Verantwortlichen wohlwollend zur Kenntnis. Manager Theo Liedl teilte die Ansicht von Trainer Frank Schmöller voll und ganz: „Mit einem Unentschieden auswärts zum Auftakt kann man zufrieden sein.“ Zumal es ja manchmal auch ganz anders läuft, wie die 0:3-Schlappe des von Schmöller als Top-Favorit bezeichneten Regionalliga-Absteigers VfR Garching beim TSV Dachau 65 zeigte. Die Liedl übrigens gar nicht so sensationell fand: „Ich habe immer gesagt, Dachau wird in dieser Saison sehr stark sein.“

Der Blick auf die anderen Fußballfelder ist im Moment allerdings zweitrangig. Es gibt an der Gistlstraße genug zu tun. Größte Baustelle ist die Besetzung des Sturmzentrums, in dem Orhan Akkurt eine an 32 Saisontoren zu bemessende Riesenlücke hinterließ. Mit seinem neuen Klub, dem anderen Ex-Regionalligisten SV Heimstetten, gewann der Torjäger übrigens in Ruhmannsfelden 2:0. Und, ja, Akkurt steuerte einen Treffer bei. Wer kann den 30-Jährigen also ersetzen? Schmöller hat in der Vorbereitung mit Andreas Roth, der beim SVP als Verteidiger auf der linken Seite begann, dort aber bald in die Offensive rückte, eine zunächst überraschende Lösung gefunden: „Er kann das spielen, hat seine Sache in Bogen gut gemacht. Ich bin sicher, er wird noch besser werden.“

Doch Roth ist eben kein Spezialist, weshalb die Suche nach einem solchen weitergeht: „Ich hätte trotzdem gerne einen gelernten Mittelstürmer. Es fehlt ein Knipser, das wurde uns in Bogen brutal aufgezeigt. Aber wir werden daran arbeiten, nicht nur personaltechnisch, sondern auch intern.“ Doch Schmöller hofft durchaus, fündig zu werden: „Wir werden schon noch einen auftun.“

Die zweite Stütze, die die Gistlstraße im Sommer verlassen hat, ist Sandro Volz. Doch der Torwart, der eine Klasse höher, beim TSV Buchbach (übrigens zum zweiten Mal) sein Glück versuchen wollte, hatte zunächst Riesenpech. Er zog sich im Training eine schwere Knieverletzung zu und fällt wohl bis zur Winterpause aus. „Schade für Sandro. Ich bin überzeugt, er hätte in der Regionalliga gespielt. Jetzt muss er gesund werden und dann wünsche ich ihm alles Gute“, bedauert Schmöller den 27-Jährigen, dessen Nachfolge erst mit der Startelf von Bogen offiziell wurde: Da erhielt Cerruti Nsuka-Zola den Vorzug vor Neuzugang Carsten Altstadt, und das bleibt laut Schmöller vorerst so. „Cerri hat in der Vorbereitung den besseren Eindruck hinterlassen und hat jetzt die Chance, sich als Nummer eins zu beweisen.“

Für das heutige Match ist der Trainerzuversichtlich: „Mit einer Leistung wie in der zweiten Halbzeit von Bogen, mit diesem Tempo, das wir da gegangen sind, wird es ganz schwer für Ruhmannsfelden, etwas mitzunehmen.“

SV Pullach: Nsuka-Zola - Königer, Mooshofer, Benede, Beierkuhnlein, Dinkelbach, Häfele, Leugner, Schuster, Roth, Sulmer.

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Quelle: fussball-vorort.de

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