Erst der Gegentreffer bringt Garching in Fahrt

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Doppelschlag: Dennis Niebauer verwandelt auch noch einen Elfmeter, drei Minuten nach seinem 3:1.

VfR Garching - Nach dem 4:1 ist vor dem 4:1. Mit zwei knackigen Heimsiegen hat der Bayernligist VfR Garching die 0:3-Auftaktpleite von Dachau vergessen gemacht. Gestern brauchte es im Seestadion gegen den TSV Schwabmünchen erst den Weckruf der gegnerischen Führung, bevor der VfR aufdrehte und überzeugend 4:1 (2:1) gewann.

Die Gastgeber waren von Beginn weg spielbestimmend, aber dennoch alles andere als überzeugend. Die Garchinger leisteten sich viel zu viele Fehler ohne Not im Spielaufbau und dazu kam der letzte Pass in die Spitze auch nicht an. Das Ergebnis der ersten halben Stunde waren zwei Halbchancen. Gast Schwabmünchen hatte in der 27. Minute seinerseits eine Halbchance, die dann auch gleich das 0:1 bedeutete. Nach einem Ballverlust von Gerrit Arzberger schaltete der Gast schnell um und Andreas Rucht, der Mittelstürmer vom alten Schlag, zog schnell ab aus 16 Metern. Der Ball schlug im langen Eck ein, wobei Torwart Daniel Maus nicht die glücklichste Figur machte.

Mit dem 0:1 ging dann aber beim VfR die Post ab und neun Minuten später hieß es 2:1 mit einer doppelten Vorbereitung von Florian de Prato. Beim Ausgleich fand der Mittelfeldspieler mit einer Ecke den Kopf von Maximilian Knauer, der drei Meter vor dem Tor keine Probleme mehr hatte (34.). Weitere 120 Sekunden später eroberte de Prato den Ball, ließ mit seiner Technik der Extraklasse zwei Mann aussteigen und fand Mario Staudigl, der einen schönen Schlenzer ins lange Eck auspackte (36.).

Nach der Pause machte dann Dennis Niebauer mit einem Doppelpack binnen vier Minuten perfekt. In der 52. Minute stand Gerrit Arzberger alleine vor dem Torwart, scheiterte und dann hob Garchings Kapitän den Ball elegant über die beiden hinweg in das leere Tor. Das 4:1 (55.) war dann ein Elfmeter, den von zehn Schiedsrichtern wohl nur maximal zwei geben. Mit der Entscheidung hatte der VfR Glück, aber das 4:1 nach knapp einer Stunde war aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung verdient.

Nach dem 4:1 war dann alles wie am Mittwoch beim 4:1 gegen Bogen. Der Gast konnte nicht mehr und der VfR wollte nicht mehr. Schwabmünchen achtete nach einer nicht wirklich prickelnden Vorstellungen eher darauf, gegen den Regionalliga-Absteiger nicht vollends unter die Räder zu kommen. Mit nun sechs Punkten und nur einem Zähler Rückstand zur Tabellenspitze ist der VfR wieder voll im Soll. Und acht Tore in zwei Heimspielen müssen von einem Kader ohne Stürmer auch erst einmal geschossen werden.

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Quelle: fussball-vorort.de

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