Erst in Unterzahl zielstrebig

- Weilheim - Gediminas Sugzda brachte es auf den Punkt. "Die Dummen haben verloren, die Cleveren gewonnen", wurde der Co-Trainer des TSV Weilheim von Pressesprecher Wolfgang Mini nach dem verpatzten Start ins neue Jahr zitiert. 1:3 (0:2) unterlagen die Weilheimer am Karsamstag vor heimischem Publikum dem FC Aich, der damit in der Tabelle am Aufsteiger vorbeizog.<BR>

Wie schon des Öfteren in dieser Saison hatten die Platzherren zwar die größeren Spielanteile, verstanden es aber nicht, daraus Kapital zu schlagen. Hinzu kam, dass es die Schützlinge von TSV-Spielertrainer Martin Kin- BEZIRKSLIGA dermann in der ersten Hälfte am nötigen Zug zum gegnerischen Tor vermissen ließen. "Zu einfach, zu einfallslos, mit zu wenig Power" verlief laut Mini das Spiel der Weilheimer. Die defensiv eingestellten Gäste kamen daher nur selten in Bedrängnis. So in der siebten Minute, als Andreas Aumann nach einer schönen Vorarbeit von Michael Berndt nur knapp übers Tor köpfte. <P>Mehr Glück hatten die Gäste: Zuerst rettete TSV-Torwart Ludwig Spitzer gegen den aus stark abseitsverdächtiger Position gestarteten Julien Stahl, beim anschließenden Zweikampf zwischen Giuseppe Scolaro und Aichs Patrick Hahn wollte Schiedsrichter Matthias Böglmüller ein Foul des Weilheimers erkannt haben. Den fälligen Elfmeter verwandelte Olaf Dickhoff sicher zum 1:0 (21.). Einen Stellungsfehler der Weilheimer Hintermannschaft nutzte Hahn gar zum 2:0 (37.). Wenige Augenblicke zuvor war Stanislav Krotak mit einem Kopfball an der Latte gescheitert. Zu allem Überfluss sah noch vor der Pause der eben erst verwarnte Scolaro nach einem Zweikampf, bei dem sich sein Aicher Kontrahent Mini zufolge geschickt fallen ließ, die gelb-rote Karte (43.). <P>In der Kabine fand Kindermann dann offenbar die richtigen Worte. Obwohl in Unterzahl, machten die Weilheimer ordentlich Druck. Dies zahlte sich sogleich aus: Nach einer Hereingabe von Aumann verkürzte Krotak auf 1:2 (47.). Die Aicher kamen nun arg ins Schwimmen. Danach verfehlte Berndt nur knapp das Gehäuse (57.). Auch in der folgenden Situation stand der TSV-Mittelfeldspieler im Brennpunkt: Nachdem Aumann im Strafraum zu Fall kam, entschied der Unparteiische auf Elfmeter. "Den kann man pfeifen, muss aber nicht", so Mini. Allerdings vermochte Berndt die Chance nicht zu nutzen, scheiterte am Torwart (59.). "Das war der Knackpunkt. Nach dem Ausgleich wäre Aich am Ende gewesen", meinte Mini. <P>So aber hatten die Gäste das bessere Ende für sich, kamen noch zum 3:1-Endstand (68.).ph <P></P>

Quelle: Merkur.de

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