Erste Trends beim SVP sind erkennbar

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Keine Sperre: Alexander Benede steht dem SV Pullach gegen den SV Kirchanschöring zur Verfügung.

SV Pullach - Nach drei niederbayerischen Mannschaften trifft der SV Pullach zur Abwechslung mal auf ein Team aus Oberbayern: Am Samstag (15 Uhr) empfangen die Raben den SV Kirchanschöring.

Der als überlegener Meister der Landesliga Südost aufgestiegene und personell kaum veränderte SV Kirchanschöring dürfte allerdings von der Spielweise her den bisherigen Pullacher Kontrahenten aus Bogen, Ruhmannsfelden und Hankofen-Hailing ähneln, die eher kämpferisch und körperlich robust auftraten. Für Trainer Frank Schmöller kein Problem: „Wir hatten jetzt immer solche Mannschaften, die über die Laufbereitschaft kamen. Wir haben gezeigt, dass wir dagegenhalten können, das wird auch am Samstag nötig sein. Und dann wollen wir unsere spielerischen Möglichkeiten ausschöpfen.“

Einfach wird die Aufgabe sicher nicht, auch wenn Kirchanschöring mit zwei Niederlagen (1:2 gegen den 1. FC Sonthofen und 2:4 beim TSV 1860 Rosenheim) gestartet ist. Doch zuletzt gab es mit dem 1:1 gegen den aktuellen Tabellenführer SV Heimstetten einen Achtungserfolg. „Damit haben sie sich sicher Selbstvertrauen geholt“, so Schmöller, der mit seiner Elf einer Spitzengruppe von sechs Teams mit je sieben Punkten aus drei Partien angehört. Der 48-Jährige hatte schon vor dem Auftakt eine spannende Spielzeit vorhergesagt. „Momentan spiegelt die Tabelle wider, was ich vermutet habe, dass da nicht, wie in der vergangenen Saison, drei Teams völlig überlegen sind. Diesmal werden es eher vier, fünf oder sechs sein, von denen jeder jeden schlagen kann“, darf er sich bestätigt fühlen.

Ob das augenblickliche Klassement schon ein Fingerzeig ist, da will er sich allerdings nicht festlegen: „Es ist eine enge Kiste, aber es ist noch zu früh, etwas zu sagen. Ob Heimstetten oder auch wir am Ende ganz vorne mit dabei sind, muss sich zeigen. Es ist ein leichter Trend erkennbar, aber die großen Duelle untereinander stehen noch aus.“ Ebenfalls ein Trend ist beim Pullacher Personal auszumachen. Neun Spieler standen in allen Partien in der Startelf, die Schmöller nur gezwungenermaßen zweimal änderte: Weil Kapitän Richard Heckel Rückenprobleme hatte und der erfahrene Neuzugang Bernd Häfele vor einer Woche privat verhindert war. Nun sind beide wieder dabei. „Häfele wird definitiv spielen. Mal schauen, was ich mir drum rum einfallen lasse“, so Schmöller, der auch auf Alexander Benede zählen kann. Dieser war in Hankofen-Hailing wegen Meckerns des Feldes verwiesen worden, selbst Schmöller war sich nicht ganz im Klaren, ob mit Gelb-Rot oder glatt Rot. Nun steht fest: Es war die Ampelkarte, trotzdem nahm Schmöller den Sünder ins Gebet: „Er hat die Mannschaft unnötig geschwächt, wir haben das intern besprochen., damit ist es aber auch erledigt.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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