FCU erwartet Hachinger Drittliga-Spieler

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Jubel-Schwarm: Wie oft die Unterföhringer sich gegen Unterhaching freuen dürfen, stellt sich am Samstag raus. Trainer Andreas Pummer erwartet kein allzu leichtes Spiel.

FC Unterföhring - Auf dem Papier ist eigentlich alles klar: Die Frage scheint nur zu sein, ob der FC Unterföhring gegen die SpVgg Unterhaching II nur normal oder richtig hoch gewinnt. Doch Trainer Andreas Pummer erwartet eine ganz harte Nuss am Samstag (14 Uhr).

Der Tabellenvierte empfängt den Punktelieferanten der Liga. Haching hat nach elf Spielen erst einen mageren Zähler auf der Habenseite, dazu kommt ein knackiges Torverhältnis von 9:41. Doch die 2:4-Niederlage bei Tabellenführer Rain hat einige hochgeschreckt. Unterföhrings Trainer Andreas Pummer rechnet vor, dass unter der Woche neun Spieler aus dem erweiterten Profikader des Drittligisten aktiv waren.

Für ihn war das das Zeichen, dass sich der abgeschlagene Letzte gegen den Abstieg wehren will: „Ich erwarte auch in Unterföhring eine 1b-Mannschaft und nicht mehr die Jungs aus dem Internat wie in den ersten Spielen.“ Deshalb möchte der Coach von seinen viermal ungeschlagenen Kickern nichts davon hören, dass diesmal ein etwas einfacherer Sieg möglich sei. Unterschätzen werde Unterhaching wohl schon deshalb keiner, „weil es gegen Drittliga-Spieler geht. Aber wenn wir unsere Leistung bringen, dann hat es jeder gegen uns schwer.“ Pummer würde gerne die Siegermannschaft von Hankofen wieder in den Wettbewerb schicken, aber eine Änderung muss sein. Verletzungspechvogel Andreas Faber hat seine scheinbar endlose Krankenakte erweitert um einen Außenbandriss und wieder vier Wochen Pause. Logische Alternative wäre auf der Zehn der zuletzt kranke Efkan Bekiroglu.

Hinter ihm steht aber weiterhin ein dickes Fragezeichen. Pummer macht sich keine Sorgen um die freie Planstelle, „zumal bei uns einige die Zehn gut spielen können“. Mit dabei ist wieder Martin Büchel, der unter der Woche 90 Minuten für die Liechtensteiner Nationalmannschaft im Einsatz war bei der 0:4-Niederlage in Russland. In vorderster Front ist Alexander Hollering erst einmal gesetzt, nachdem ihm in Hankofen Unterföhrings erstes Mittelstürmer-Tor der Saison gelang. Zudem ist Georg Münch auch verletzt. Pummer sieht in dem Mittelstürmertor aber keine besondere Bedeutung: „Wir haben genug Tore geschossen und da ist es egal, wer sie macht. Nur wenn wir jetzt erst acht Tore hätten, dann würde ich mir Gedanken machen.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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