Zwei Neue in Wolfratshausen

BCF schlägt zu: Ex-Ingolstädter und Tunesier kommen

Neu im Trikot des BCF sind der Tunesier Jihed Abidi (li.) und der vormalige Ingolstädter Sandro Alfieri. foto: or

Wolfratshausen – Transferfenster sind für die Fußball-Interessierten dieser Welt etwas Wunderbares. Welcher Kicker verlässt den Verein? Welche Last-Minute-Verpflichtung gibt es zu vermelden?

von Oliver Rabuser

 Auch hierzulande richten zahlreiche Online-Portale mehr oder weniger ernst gemeinte Liveticker ein. Der BCF Wolfratshausen wird von diesem Hype freilich nicht berührt. In Farchet waren ursprünglich gar keine Winter-Ergänzungen geplant. Gekommen sind sie doch. Oder besser: Dem Ballclub sind zwei Spieler sprichwörtlich zugelaufen. Ergebnis: Fortan stehen Allessandro Alfieri und Jihed Abidi in Diensten des Bayernligisten.

Bei Alfieri, den alle nur Sandro nennen, war es purer Zufall. Der 22-Jährige stand bis zum vergangenen Sommer beim FC Ingolstadt II in Lohn und Brot. Dort hätte er prinzipiell gerne verlängert. Doch die damaligen Berater des defensiven Mittelfeldspielers machten ihm den Mund wässrig, wucherten mit der dritthöchsten Spielklasse. Der gebürtige Italiener, ohnehin durch eine langwierige Schambeinverletzung gehandicapt, ließ sich auf den Deal ein. Mit dem Resultat, dass er zu Beginn der Saison ohne Verein da gestanden ist. In dieser Woche wurde Alfieri BCF-Cheftrainer Steffen Galm telefonisch angeboten. Der 41-Jährige stimmte zu, zumal es keine hochkarätigeren Mitbewerber gab. „Er liebt das Fußballspielen, das werden wir ihm ermöglichen“, kündigte Galm gestern an. Finanziell belastet der Novize den ausgereizten Etat der Farcheter nicht. In Wolfratshausen möchte sich Alfieri für einen zweiten Versuch im Profibereich empfehlen. „Er hat die Qualität, höherklassig zu spielen“, stellte Galm klar. Am Sonntag beim Testspiel gegen den FC Bayern München II (13 Uhr, Säbener Straße) ist der 22-Jährige in jedem Fall dabei.

Noch etwas Geduld braucht dagegen der zweite Neue: Die Spielgenehmigung des Tunesiers Jihed Abidi liegt noch nicht vor. Doch sind die bisherigen Trainingseindrücke unter Abzug physischer Defizite durchweg positiv. Der 25-Jährige zeige Ansätze, die ihn als „ausgebufft und clever“ entlarven, findet Galm. Auch der Wille, die fehlende Kondition baldigst aufzuholen, hat der Trainer bereits erkannt.

Quelle: fussball-vorort.de

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