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Extreme Ausgeglichenheit in der Landesliga Südost

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Von: Umberto Savignano

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Korbinian Vollman spielte als Kind für den SV Pullach und kickt jetzt beim Kirchheimer SC. Ex-Pullacher Vollmann vor Startelf-Comeback
Korbinian Vollman spielte als Kind für den SV Pullach und kickt jetzt beim Kirchheimer SC. Ex-Pullacher Vollmann vor Startelf-Comeback © Christian Riedel

In der Landesliga Südost für für fast alle Mannschaften noch alles drin – Pullach im Aufwind

Pullach – Seit vier Partien ist der SV Pullach im Aufwind, der 2:2-Ausgleich zuletzt beim FC Sportfreunde Schwaig dürfte wegen der Unterzahl (nach zwei SVP-Platzverweisen) und des Zeitpunkts (vierte Minute der Nachspielzeit) für die Moral mindestens ebenso wichtig gewesen sein wie die drei Siege zuvor. Ausruhen dürfen sich die Raben freilich nicht, denn die Aufgaben werden gewiss nicht einfacher. „Die Stimmung ist gut, aber wir haben schon versucht, im Training die Intensität hochzuhalten“, betont Trainer Fabian Lamotte vor dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen den Kirchheimer SC.

Man reibt sich beim Betrachten des Klassements der Landesliga Südost Woche für Woche wieder die Augen: Auch nach dem zwölften Spieltag ist für fast alle Teams noch fast alles möglich – in positiver wie negativer Hinsicht. Für Mannschaften aus der Tabellenmitte wie den SVP und den KSC gilt das erst recht: Die Raben als Zwölfter könnten mit einer Niederlage auf einen Abstiegsrelegationsplatz abrutschen, im Falle eines Erfolgs an den Kirchheimern vorbeiziehen, die ihrerseits als Fünfter nur vier Zähler hinter Spitzenreiter Landshut liegen.

Ähnlich wie bei den Pullachern liegen auch bei den Gästen sehr schwankende Resultate der Gesamtbilanz zugrunde. Bei Kirchheim hat sich dabei der Einsatz von Korbinian Vollmann noch nicht als Erfolgsgarantie erwiesen: Der ehemalige Zweit- und Drittliga-Profi (TSV 1860, Hansa Rostock, SV Sandhausen, SpVgg Unterhaching), der als E-Junior mit dem SVP im Finale des Merkur CUP stand, griff in dieser Saison bislang fünfmal aktiv ein. Heraus kamen zwei Siege und drei Niederlagen. Vor einer Woche, beim 0:2 in Wasserburg, wurde der 28-jährige Offensivmann allerdings erstmals nach längerer, gesundheitlich bedingter Pause eingewechselt. Es könnte also sein, dass er am Samstag sein Startelf-Comeback nach sieben Wochen feiert. „Wenn Vollmann dabei ist, ist er ein Schlüsselspieler für Kirchheim“, sagt Lamotte, der zudem vor Alessandro Cazorla (sieben Saisontreffer) warnt: „Auch er ist zu beachten.“

Pullachs Defensive scheint gerüstet, sie war in den vergangenen Wochen das Prunkstück der Elf. Allerdings fehlt Innenverteidiger Andrej Ogorodnik nach seiner Roter Karte in Schwaig. Alternativen wären Naod Belachew und Nils Allmang. „Nils trainiert schon länger wieder, er wurde in Schwaig eingewechselt und hat es gut gemacht. Deshalb läuft es wohl auf ihn hinaus“, so Lamotte. Klar ist: Der etatmäßige Stürmer Dominik Bacher wird erst einmal in der Abwehr bleiben, wo er längst bewiesen hat, dass er mehr als nur ein Aushilfsverteidiger ist. Und dass Tore schießen auch in dieser Rolle möglich ist, zeigte er mit seinem Traumfreistoß zum 2:2 in Schwaig.

SV Pullach: Krasnic - Horndasch, Bacher, Allmang, Marseiler, Burghard, Klugesherz, Kawai, Nguyen, Scurti, Stapf

Ex-Pullacher Vollmann vor Startelf-Comeback

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