FCU lädt zum Aufsteigerduell

Faber vor Eichstätt-Spiel: "Müssen wir unbedingt gewinnen"

Peter Faber möchte mit einem Dreier Boden auf die anderen Teams im Tabellenkeller gutmachen. Foto: Förtsch

Vier Punkte aus drei Spielen machen Hoffnung. Der FC Unterföhring startet am Samstag (14 Uhr, Sportpark Heimstetten) mit dem Aufsteigerduell gegen den VfB Eichstätt in die Rückrunde und trifft auf das Team, das neun Punkte entfernt auf dem ersten Relegationsplatz steht.

„Die haben nicht umsonst ein paar Punkte mehr als wir“, sagt Peter Faber über den Mitaufsteiger, bei dem die Unterföhringer im Hinspiel mit dem 2:2 ziemlich glücklich einen Punkt holten. Deshalb stellt sich für ihn die Debatte nicht, was gegen eine für Regionalliga-Verhältnisse spielerisch eher limitierte Mannschaft anders sei. Auch in dieser Partie müsse der FCU mit defensiver Kompaktheit den Grundstein dafür legen, weiter punkten zu können.

„Das wird ein Geduldsspiel“, sagt der Unterföhringer Trainer voraus. Er erwartet, dass beide Mannschaften in dem Wissen, dass ein Unentschieden eigentlich zu wenig ist, erst einmal auf die defensive Null achten und auf den entscheidenden Fehler beim Gegner hoffen. Faber möchte die neun Punkte Abstand auf Eichstätt aber dezimieren auf sechs: „Wenn wir zu den Mannschaften vor uns in der Tabelle hinschmecken wollen, dann müssen wir das unbedingt gewinnen.“

Ein bitterer Ausfall für das erwartete Kampfspiel ist Florian Bittner, der ein den letzten Spielen einen Zweikampf zu viel genommen hat. In Fürth musste er nach einem Kopfballduell mit brummenden Schädel ausgewechselt werden und gegen Schweinfurt musste eine Platzwunde mit fünf Stichen genäht werden. Deshalb erteilten ihm die Ärzte zumindest für dieses Wochenende ein Sport- und Zweikampfverbot. Bittner war in den vergangenen Tagen einer der Gewinner unter dem neuen Trainer Peter Faber. Nach Anlaufschwierigkeiten und einer dauerhaften Reservistenrolle erarbeitete er sich mit seinem unbändigen Willen einen Stammplatz. Peter Faber wird ihn gegen Eichstätt vermissen: „Spielerisch können wir in der Regionalliga nicht alles lösen und da brauchen wir genau solche Typen“, betont der Trainer.

Personell haben die Unterföhringer nicht die allzu großen Möglichkeiten. Malcom Olwa-Luta ist noch immer krank und Leo Mayer steigt nach einem Ermüdungsbruch im Fuß erst wieder 2018 ins Training ein. Bezüglich des Rückrundenauftakts entscheidet sich das Mitwirken von Kapitän Andreas Brandstetter erst kurzfristig. Die Innenverteidigung mit Michael Eder und Arijanit Kelmendi hat zuletzt aber einen guten Job gemacht. Faber sieht keine Probleme durch einen fehlenden Abwehrchef: „Die beiden sollen sich gegenseitig helfen und nicht Chef spielen.“

Aufstellung: Sturm – Arkadas, Eder, Kelmendi, Putta – Büchel, Kain, Kostorz (Hofmann) – Faber, Morou – Takahara (Schmidt).

Quelle: fussball-vorort.de

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