FC Unterföhring hat schon die Bayernliga im Blick

Faber: "Etwa zwei Drittel des Kaders bleiben bei uns "

FCU-Präsident Faber sieht seine Mannschaft als Topteam in der kommenden Bayernliga-Saison. Foto: Leifer

Der FC Unterföhring ist derzeit eine harte Nuss für die Regionalliga. Als Letzter wird der Aufsteiger wieder absteigen, aber geschlagen gibt sich an der Bergstraße niemand. Die Spieler wollen sich für nächste Saison empfehlen – ob beim FCU oder anderswo.

Während – beginnend mit dem Spiel gegen den SV Schalding-Heining (Gründonnerstag, 19 Uhr, Sportpark Heimstetten) – der FCU in vier Heimspielen binnen 13 Tagen weiter punkten möchte, plant der Verein schon die Zukunft 20118/19 als Spitzenmannschaft in der Bayernliga. Präsident Franz Faber befindet sich derzeit in der entscheidenden Phase der Gespräche zur Kaderplanung. "Ich denke, dass etwa zwei Drittel des aktuellen Kaders bei uns bleiben", berichtet Faber.

Vor allem die langjährigen Leistungsträger jenseits der 24 Jahre dürften dem FCU erhalten bleiben. Bei diesen Spielern sind Wechsel durch berufliche Veränderungen wahrscheinlicher als Angebote anderer Vereine. "Manche älteren Spieler wollen gar nicht Regionalliga spielen, obwohl sie es könnten. Denen ist der Stress einfach zu groß", sagt Faber. Jüngere Kicker achten mehr darauf, durch einen Vereinswechsel in der höchsten bayerischen Amateurliga zu bleiben.

FCU mit anderem Gesicht nach der Winterpause

Der Präsident des FCU geht auch davon aus, dass sich der Kader für die Bayernliga verkleinern wird auf etwa 19 Feldspieler plus Torhüter. "Ein Platz im vorderen Tabellendrittel muss unser Anspruch sein", sagt Franz Faber mit Blick auf die kommende Saison.

Die Gegenwart des Vereins ist aber der Hunger auf weitere Siege neben dem bisher einzigen Dreier durch das 2:1 bei Greuther Fürth II. Grundsätzlich sei die Mannschaft besser geworden: "Wir lassen defensiv viel weniger zu und haben konditionell zugelegt." In den vier Spielen nach der Winterpause hat Unterföhring eine Tordifferenz von 0:3 Toren und trotz des 1860-Gastspiels weniger als einen Gegentreffer pro Spiel kassiert.

Für Faber wurde sein Club mit zwei Unentschieden unter Wert geschlagen: "Normalerweise verwandeln wir bei den 0:0-Spielen den Elfmeter in Burghausen und die Großchance in letzter Minute in Rosenheim. Aber wenn du Letzter bist, dann hast du wenig Glück und Lobby." Die jüngsten Leistungen machen aber Mut für das Heimspiel-Quartett gegen Schalding-Heining, Memmingen (Mittwoch, 4. April), Illertissen (Samstag, 7. April) und Ingolstadt II (Dienstag, 10. April). Der Präsident ist auch guter Dinge, dass die treuen Fans dem Verein die Stange halten. Selbst beim Auswärtsspiel hatten die Unterföhringer 50 Anhänger dabei. 

FCU: Shorunkeh-Sawyerr – Arifovic, Hofmaier, Kelmendi, Bittner – Kain, Hofmann, Faber, Olwa-Luta, Takahara – Schmidt.

Quelle: fussball-vorort.de

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