Eching siegt mit 1:0

Fabian Hrgota trifft für Eching zum Sieg

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Eine Szene mit Symbolcharakter: Ahmet Yüksel (r.) und seine Kollegen vom TSV Eching mussten sich voll reinhängen, um den SC Kirchheim in die Schranken zu weisen.

TSV Eching – Auftakt geglückt: In einer wie erwartet umkämpften Partie setzte sich der TSV Eching mit 1:0 gegen den SC Kirchheim durch. Die Kulisse war allerdings eher spärlich: Lediglich 70 Zuschauer harrten im weiten Rund des Willi-Widhopf-Stadions aus – Minusrekord zur Pflichtspielpremiere 2016.

Zunächst waren es die Gäste, die zu ersten Gelegenheiten kamen: Mit etwas Fortune überstand der TSV die brenzligen Situationen vor dem eigenen Gehäuse jedoch schadlos. Nach 13 Minuten bot sich dann aber den Hausherren die große Chance zum Führungstreffer: Einen Freistoß von Fabijan Hrgota konnte KSC-Torhüter Michael Franz nicht festhalten, Pascal Preller bugsierte den Abstauber aber nur an den Pfosten. Wenig später ein bitterer Moment für TSV-Trainer Fredi Ostertag: Sein spanischer Neuzugang Gonzalo schied frühzeitig verletzt aus, für ihn kam Ahmet Yüksel ins Spiel (22.).

Kirchheim gewann in dieser Phase leicht die Oberhand, erarbeitete sich aber nur wenige Torabschlüsse. Die beste Möglichkeit der Gäste parierte Schlussmann Franz Hornof – da war knapp eine halbe Stunde absolviert. Auf der anderen Seite war Franz gegen den freistehenden Marko Juric auf dem Posten (34.). Dann die letztlich spielentscheidende Szene: Vier Minuten vor der Pause pfiff Schiedsrichter Benedikt Öllinger zum Entsetzen der Kirchheimer Strafstoß für den TSV. Hrgota hatte in seiner unnachahmlichen Art den Ball geschickt vor seinem Bewacher Rupert Poschenrieder abgeschirmt. Der KSC-Verteidiger traf Hrgota am Fuß – Elfmeter. Der Gefoulte übernahm selbst die Verantwortung und schickte Franz in die falsche Ecke – 1:0 für die Zebras. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

Der KSC kam logischerweise offensiver eingestellt aus der Kabine: Etwas mehr als 70 Sekunden waren in der zweiten Hälfte gespielt, als David Schittenhelm nach einem Eckball von links aus drei Metern über das Echinger Gehäuse zielte. In der 56. Minute reklamierten die Gäste dann ihrerseits auf Strafstoß: Fabian Löns war zu Fall gekommen, doch der Unparteiische zeigte sich unbeeindruckt.

In der Folgezeit war die Partie von zahlreichen Fouls und Unterbrechungen geprägt. Zudem ließ der tiefe, schwer bespielbare Rasen kaum Kombinationsfußball zu. Der TSV zog sich nun weit in die eigene Hälfte zurück. Zwar wirkte die Hintermannschaft bei den vielen weiten Bällen nicht immer sattelfest, doch Kapitän Mustafa Kantar und seine Teamkollegen verteidigten den Vorsprung aufopferungsvoll. Zwei gefährliche Konter der Echinger hätten aber für die vorzeitige Entscheidung sorgen können: Erst zielte Hrgota nach Ablage von Preller zu ungenau (82.), danach wehrte Frauz einen Versuch von Severin Ramstötter ab (88.). Trotz der zahlreichen Unterbrechungen gab es nur zwei Minuten Nachspielzeit, die die Zebras auch noch schadlos überstanden.

Quelle: fussball-vorort.de

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