Der Profi-Zocker 

Professioneller Fifa-Spieler: Fabio Sabbagh tritt für die SpVgg Greuther Fürth in der Bund esliga an. Foto: Leifer

Fabio Sabbagh spielt für den SV Heimstetten in der Regionalliga Bayern. Nebenbei studiert er und ist E-Sport-Profi für die SpVgg Greuther Fürth. Am Wochenende spielt er bis zu fünf Stunden Fifa auf Profi-Niveau. Er gibt uns einen Einblick in die Welt des virtuellen Fußballs.

Wie wird man E-Sport-Profi? 

Vor einem Jahr hab ich angefangen bei Turnieren mitzuspielen. Ich habe gefühlt jedes gewonnen. Dann haben meine Freunde und mein Bruder mir empfohlen, es ernster zu verfolgen. Seitdem ging es stetig nach oben.

Wie laufen die Turniere im E-Sport ab?

Mein Fokus liegt hauptsächlich auf der Virtuellen Bundesliga (VBL), das ist die E-Sports Bundesliga. Der Verein will vor allem, dass man dort gute Ergebnisse holt und sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Wir wollen auch die VBL gewinnen, wie Werder Bremen letztes Jahr.

Haben E-Sportler Ahnung vom echten Fußball?

Jeder kennt sich aus. Sonst wären sie auch nicht so gut im E-Sports. Ich glaube, es gibt nicht so viele Fälle wie mich, die professionell Fußball spielen und E-Sports betreiben. Die anderen spielen vielleicht selbst nicht in einem Verein, aber sie lieben Fußball.

Wie realistisch finden Sie das Spiel?

Mit dem echten Fußball kann man es nicht vergleichen. Die Abläufe und die Zehntelsekunden sind im echten Fußball noch einmal was anderes. Trotzdem muss man sagen, dass es immer realistischer wird.

Wer ist der beste Fifa-Spieler, mit dem Sie schon in echt zusammen Fußball gespielt haben?

Severin Müller vom SV Heimstetten, aber dicht gefolgt von Christian Köppel vom FC Schweinfurt.

Wenn Sie einen Sport aufgeben müssten, wäre es Fifa oder Fußball spielen?

Ich würde Fifa aufgeben. Seitdem ich vier Jahre alt bin, ist Fußball meine Leidenschaft gewesen. Fußball werde ich immer spielen, wie hochklassig wird man noch sehen.

Wie bringen Sie das Studium, Ihre Trainingszeiten und den E-Sport unter einen Hut?

Es ist eine hohe Belastung, aber ich bin es gewohnt. Schon als kleines Kind hatte ich immer zu tun. Ich mag es auch nicht, nichts zu tun. Samstags hab ich oft meine Spiele. Am Freitag bin ich in der Uni und fahre danach ins Training. Danach habe ich noch Zeit, zehn Weekend-League-Spiele zu machen. Ab Samstagnachmittag hab ich dann frei und spiele die Weekend-League fertig und lerne für die Uni. Es ist viel zu tun, aber es macht mir Spaß. Aktuell spiele ich in der Woche zwischen vier und fünf Stunden Fifa.

Das komplette Interview lesen Sie auf fussball-vorort.de

Quelle: Merkur.de

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