Haching nach Stolperstart in der Spur

So fällt Claus Schromms Halbzeitbilanz aus

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„Alles hat sich nach dem holprigen Start gut entwickelt“: SpVgg-Cheftrainer Claus Schromm ist mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching zieht eine positive Halbzeitbilanz in der Regionalliga Bayern. Bis zur Winterpause stehen noch fünf Spiele an.

Saison-Halbzeit in der Regionalliga Bayern. Mit dem kommenden 18. Spieltag beginnt bereits die Rückrunde, auch wenn die SpVgg Unterhaching erst 16 von 17 Partien der ersten Halbserie hinter sich hat und im Dezember noch das Nachholspiel gegen den FC Bayern München II absolvieren muss. Die Zwischenbilanz nach der ersten Saisonhälfte in der neuen Liga kann sich für den Drittliga-Absteiger sehen lassen. Neben zwei begeisternden Pokal-Erfolgen hat die junge Mannschaft der SpVgg auch in der Liga für Furore gesorgt.

In der Tabelle hat sich der Neuling nach dem schwachen Start mit nur einem Punkt aus vier Spielen mittlerweile auf Platz fünf hochgearbeitet und stellt mit nur zwölf Gegentreffern in 16 Spielen die beste Abwehr der Liga. Seit Juli haben die Hachinger nur noch ein Spiel verloren und 30 von 36 möglichen Punkten geholt. „Alles hat sich nach dem holprigen Start ziemlich gut entwickelt“, sagt auch Trainer Claus Schromm zufrieden, „wir haben nur in einem einzigen Spiel nicht so gespielt, wie wir uns das alle vorgestellt haben.“ Das war das 0:2 am zweiten Spieltag beim Aufsteiger TSV Rain/Lech.

Just die eine Niederlage im September gegen den damaligen Tabellen-Vorletzten Greuther Fürth II, die in die folgende Erfolgsserie platzte, hatte für den 46-Jährigen dagegen große Bedeutung: „Da haben wir verloren, weil wir plötzlich aufgehört haben, Fußball zu spielen. Aber daraus haben wir unsere Lehren gezogen.“

Auch Präsident Manfred Schwabl zog ein positives Fazit nach der Vorrunde: „Wir stehen besser da als gedacht. Es ging ja am Anfang der Saison wirklich bei Null los, was die anfänglichen Schwierigkeiten erklärt. Aber Kompliment, was die Mannschaft seitdem geleistet hat, es läuft wirklich besser als erwartet.“ Das fast sensationelle Erreichen des Pokal-Achtelfinales ist da ein Schmankerl obendrauf. Und auch im bayerischen Toto-Cup, in dem für die kommenden Saison ein Startplatz im DFB-Pokalwettbewerb ausgelobt wird, ist die SpVgg mit dem geschafften Einzug ins Viertelfinale auf einem guten Weg.

Fünf Partien (die erste morgen beim FC Ingolstadt II) stehen inklusive Nachholspiel nun noch bis zur fast dreimonatigen Winterpause in der Regionalliga an, als krönender Abschluss einer erfreulichen zweiten Jahreshälfte schließlich am 15. oder 16. Dezember noch das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen. Sollte der Trend anhalten, könnte Unterhaching mit besten Perspektiven ins neue Jahr starten. Denn derzeit gilt alles noch als Momentaufnahme, wie auch Kapitän Josef Welzmüller unterstreicht: „Wir haben es bis jetzt sehr ordentlich gemacht, aber haben gerade erst Saison-Halbzeit. Unser Ziel ist es aber, am Ende gut dazustehen.“

Text: Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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