Fan-Eklat bei Haching-Sieg – Ordner verletzt

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Andreas Vogelsammer sorgte für den 3:2-Siegtreffer.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching hat ihr Soll für 2014 erfüllt! Vor 2000 Zuschauern drehte die Mannschaft um Cheftrainer Christian Ziege am Samstag im heimischen Sportpark ein 0:2 und besiegte den SSV Jahn Regensburg innerhalb von acht Minuten mit 3:2 (0:1).

Thomas Hagn (66.), Dominik Widemann (72., unter Regensburger Beihilfe) und Andreas Voglsammer (74.) sorgten für die Drei-Punkte-Bescherung in einem giftigen Derby. Vorgelegt hatten Windmüller (15.) und Steininger (60.). „Beeindruckend ist, wie sich die Jungs immer wieder gegen Niederlagen stemmen“, befand Ziege. „Noch beeindruckender ist, dass wir keine topbezahlten Spieler in unseren Reihen haben, sondern junge Kerle, die sich präsentieren und niemals aufgeben. Ein Riesenkompliment!“ Ein Wermutstropfen bei den Hausherren: Fabian Götze verließ nach einem Zweikampf in der ersten halben Stunde humpelnd den Platz. Eine Diagnose steht noch aus.

Überschattet wurde die Partie auch von zwei unschönen Zwischenfällen neben dem Feld: Zunächst landete eine grüne Rauchbombe aus dem Block der Hachinger Ultras auf dem Asphalt hinter dem Regensburger Tor. Nur wenig später – die SpVgg hatte gerade das 3:2 geschossen – versuchten einige Jahn-Anhänger, den Rasen zu stürmen. Die Ordner drückten gegen das Gitter, ein Aufpasser ging zu Boden und blieb zunächst benommen liegen. Schiedsrichter Benedikt Kempkes unterbrach für etwa fünf Minuten. Dem verletzten Ordner gehe es mittlerweile den Umständen entsprechend „wieder okay“, erklärte ein Kollege des Mannes der tz. Mehr dürfe er zum Vorfall nicht sagen: „Anweisung von Haching.“ Jahn-Trainer Christian Brand empörte sich derweil im BR über die eigenen Anhänger. „Ich habe Hachinger Leute gesehen und dann irgendwelche Kriminellen, die Leute zusammenschlagen. Fans habe ich nicht gesehen!“ Und BFV-Präsident Rainer Koch ergänzte: „Das hat mit Fußball nichts zu tun!“ Jetzt wird sich der Kontrollausschuss des DFB mit dem Vorfall beschäftigen. Mit Konsequenzen ist in den nächsten Tagen zu rechnen.

Nach dem Wiederanpfiff war das Derby geprägt von Fouls. So sehr, dass der Unparteiische kurz vor Schluss die Übersicht verlor: Für einen Schubser an Voglsammer schickte Kempkes Windmüller mit Rot vom Platz. Dabei hatte dessen Teamkollege Geipl den Hachinger zu Fall gebracht. Auch das wird noch für Diskussionen sorgen. „Wir werden sicherlich versuchen, Protest einzulegen“, sagte Brand, der mit seinem Klub weiter das Tabellenschlusslicht (12 Punkte) bildet. Die SpVgg verabschiedet sich dagegen mit 26 Punkten und Platz 14 in die Winterpause.

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Quelle: fussball-vorort.de

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