Fußball-Bayernliga

Beim FC Deisenhofen ist Weihnachten ist schon in Planung

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Tastet sich langsam wieder heran: Deisenhofens Markus Mayer. 

Der FC Deisenhofen ist in der Bayernliga Süd blendend unterwegs. Der Neuling, derzeit Tabellenvierter, kassierte in 18 Partien nur vier Niederlagen, eine davon gegen den SSV Jahn Regensburg II, der am Samstag (14 Uhr) zum Rückspiel in Deisenhofen gastiert.

Deisenhofen –  In der Vorrunde siegten die Oberpfälzer in einer rasanten Partie mit 1:0, FCD-Teammanager Alexander Schleicher ist indes zuversichtlich, dass sich dieses Resultat diesmal umdrehen lässt: „Regensburg ist eine Mannschaft, die uns liegt, eine junge Truppe, die läuft bis zum Umfallen. Wir haben noch eine Rechnung offen, spielen daheim und haben seit dem Hinspiel auch einen Reifeprozess durchgemacht. Ich glaube, dass wir da auf jeden Fall etwas holen können.“

32 Zähler haben die Deisenhofner bisher gesammelt. Sollten sie ihren seit Wochen anhaltenden Ergebnis-Rhythmus von sich abwechselnden Siegen und Unentschieden in den vier Partien bis zur Winterpause fortschreiben, hätten sie also schon 40 Punkte auf dem Konto. Für Schleicher eine erfreuliche Perspektive: „Wir haben kein Zwischenziel ausgegeben. Uns war nur wichtig, dass wir am Ende nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden. Und wenn wir bis zur Winterpause noch den einen oder anderen Punkt holen, können wir ganz beruhigt Weihnachten feiern.“

Dass es so gut läuft, ist auch der Personalsituation zu verdanken. Bis auf die langzeitverletzten Dennis Yimez und Markus Mayer, der sich schon wieder langsam herantastet, gab es kaum Ausfälle. „Das ist natürlich sehr erfreulich, dass wir die komplette Runde über auf fast alle Spieler zurückgreifen konnten“, so Schleicher, der die deshalb in der Bayernliga kaum zum Zug gekommenen Akteure auffordert, sich über die zweite Mannschaft nicht nur Spielpraxis zu holen, sondern auch für höhere Aufgaben zu empfehlen. „Sie haben es in der Kreisliga gar nicht so leicht, denn es wird anders Fußball gespielt und es geht gegen eingespielte Teams. Das ist alles andere als ein Selbstläufer. Gerade deswegen ist es aber auch eine Gelegenheit, sich zu bewähren.“ Diese Botschaft müsse allerdings oft erst ankommen, so der Teammanager: „Viele junge Spieler sehen es als Degradierung, wenn sie in der Zweiten spielen sollen, aber es ist eher eine Plattform, um sich den Trainern zu zeigen. Bestes Beispiel ist Valentin Köber, der es zum Stammspieler in der Bayernliga geschafft hat.“

Und das bei einem Spitzenteam, das nur noch sechs Punkte Rückstand auf den Zweiten TSV Wasserburg aufweist. Liegt da möglicherweise schon ein Regionalliga-Geheimplan in der FCD-Schublade? Schleicher verneint das einmal mehr ganz klar: „Natürlich will jeder Verein soweit vorne wie möglich mitspielen. Aber wir haben das, ehrlich gesagt, noch nicht diskutiert. Es könnte natürlich noch ein Thema werden, aber im Moment ist ein Aufstieg aufgrund der Kurzfristigkeit nicht darstellbar.“

FC Deisenhofen: Caruso - Muggesser, Nickl, Köber, Vodermeier, Rembeck, Martin Mayer, Müller-Wiesen, Finster, Ngeukeu, Bachhuber

Quelle: Merkur.de

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