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Saisonfinale: FCD verschiebt Fokus auf zweite und dritte Mannschaft

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Von: Umberto Savignano

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Das war‘s: Nach vier Jahren verlässt Trainer Hannes Sigurdsson den FC Deisenhofen – letztmals steht er diesen Samstag an der Seitenlinie.
Das war‘s: Nach vier Jahren verlässt Trainer Hannes Sigurdsson den FC Deisenhofen – letztmals steht er diesen Samstag an der Seitenlinie. Foto: Robert Brouczek © Robert Brouczek

Trainer Hannes Sigurdsson kann sich in aller Ruhe vom FC Deisenhofen verabschieden. Für die erste Mannschaft geht es um nichts mehr. Für die Reserven schon.

Deisenhofen – Nach dem gelungenen Abschied vor eigenem Publikum steht Hannes Sigurdsson auch auswärts ein richtig schöner Ausklang seiner vierjährigen Tätigkeit als Chefcoach des FC Deisenhofen bevor: Am Samstag (14 Uhr) gastiert er mit seinem Team beim Bayernliga-Meister und Regionalliga-Aufsteiger SpVgg Hankofen-Hailing. Weil es in dieser Partie aber sportlich nicht mehr wirklich um viel geht, liegt der Fokus beim FCD an diesem Wochenende auf den Teams aus niedrigeren Spielklassen: „Oberste Priorität hat die U23 und wir schauen natürlich auch auf die Dritte“, so Manager Franz Perneker.

Die genannten Mannschaften stehen kurz vor dem Aufstieg. Der FCD III ist klarer Tabellenführer in der A-Klasse, die U23 liegt in der Kreisliga vorn und könnte im vorletzten Spiel am Sonntag (15 Uhr) beim SV Ohlstadt zumindest einen Riesenschritt Richtung Bezirksliga machen. Bei einem Remis wäre die Relegation sicher, falls die Blauhemden-Reserve am anstehenden Spieltag mehr Punkte holt als der Zweite TSV Murnau, dürfte sie sogar schon den Aufstieg feiern. Und Murnau gastiert beim ASV Habach, der seine letzte Relegationschance wahrnehmen will. Die Situation erfordere die optimale interne Abstimmung der Übungsleiter, so Perneker: „Die Trainer der ersten, zweiten und dritten Mannschaft stellen gemeinsam die Kader zusammen. Das ist von Verbandsseite her heutzutage ziemlich komplex.“ Nach den Regularien kämen für einen Einsatz in der U23 etwa die Bayernligaakteure Valentin Köber, Nikolaos Gkasimpagiazov oder Tobias Muggesser in Frage.

Auch wenn Deisenhofens Reserve beim Tabellensiebten aus Ohlstadt eine auf dem Papier lösbare Aufgabe hat, warnt Perneker: „Ich wüsste nicht, dass wir in Ohlstadt schon mal gewonnen hätten. Und unsere Kreisliga ist einfach brutal stark. Das sieht man schon daran, dass Brunnthal und Bad Heilbrunn aus unserer Gruppe direkt in die Landesliga durchmarschiert sind.“

Ganz vergessen will der Manager aber auch die Bayernliga-Truppe nicht: „Wir fahren nicht nach Hankofen, um uns fünf, sechs Tore einschenken zu lassen.“ Der scheidende Sigurdsson hört sich sogar noch sehr ehrgeizig an: „Man kann nur sagen: Glückwunsch an Hankofen. Sie haben das voll verdient, sie sind mit großem Abstand Meister geworden und wir feiern gerne mit. Gleichzeitig haben wir aber noch ein Ziel: Über die 50 Punkte zu kommen.“ Und dazu benötigen die Deisenhofner beim Liga-Primus einen Sieg. (Umberto Savignano)

FC Deisenhofen: Caruso - Schneiker, Nickl, Poschenrieder, Vodermeier, Rembeck, Müller-Wiesen, Finster, Martin Mayer, Sagner, Bachhuber

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