Fußball Bayernliga

„Nach 17 Spieltagen lügt die Tabelle nicht mehr“

29 Punkte hat Aufsteiger FC Deisenhofen in der Vorrunde der Bayernliga geholt - eine starke Bilanz, findet der Klub vorm Rückrundenstart in Nördlingen.

Deisenhofen – Zum Rückrundenstart gastiert der FC Deisenhofen an Allerheiligen (14 Uhr) beim TSV Nördlingen. Anders als beim Saisonauftakt, der für sie ja zugleich die Bayernliga-Premiere bedeutete, gelten die Blauhemden diesmal als klarer Favorit. Sie liegen auf dem vierten, die Hausherren auf dem 16. Platz. Und FCD-Manager Franz Perneker stellt klar: „Nach 17 Spieltagen lügt die Tabelle nicht mehr.“

Ähnlich wie Trainer Hannes Sigurdsson, der sich in einen Interview mit dem Münchner Merkur vor einer Woche sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf gezeigt hatte, zieht auch Perneker eine positive Zwischenbilanz, ohne allerdings die rosarote Brille aufzusetzen: „Mit 29 Punkten haben wir eine sehr gute Vorrunde gespielt. Aber es ist nicht so, dass alles super war. Den einen oder anderen Punkt haben wir verschenkt, manchen auch glücklich spät geholt.“

Entsprechend könne man sich noch steigern und das sei auch nötig, um in der Erfolgsspur zu bleiben: „Klar ist, dass wir jetzt sicher nicht mehr unterschätzt werden, was bei einem Aufsteiger manchmal doch der Fall ist. Die Trainer werden sich jetzt schon ihre Gedanken machen, wie sie gegen uns spielen“, so der Manager. „Außerdem haben wir mit unseren 15, 16, 17 Mann locker durchspielen können, weil kaum jemand verletzt war. Jetzt wird es kalt und rutschig, da passiert schnell mal was und da kann es in drei Wochen schon anders ausschauen. Es wird sicher nicht leichter.“

Trotzdem soll das Niveau mindestens gehalten werden: „Es wäre schön, wenn wir in der Rückrunde nochmal 29 Punkte holen könnten.“

Das Hinspiel gegen Nördlingen gewannen die Deisenhofner mit 1:0. Dass es ihre einzige Partie ohne Gegentor blieb, ist einer der verbesserungswürdigen Faktoren. Die Schwaben dienen Perneker außerdem als „mahnendes Beispiel“, dass der Erfolg kein Selbstläufer sei: „In der vergangenen Saison waren sie als Aufsteiger Neunter und haben es jetzt schwer, auch weil ihnen zwei, drei gute Leute fehlen.“

Nach fünf Punkten aus den jüngsten vier Spielen konnte Nördlingen aber immerhin die Rote Laterne abgeben, weshalb der FCD-Manager ein haariges Duell fürchtet: „Jetzt haben sie sich ein bisschen gefangen. Und man kennt ja die Deisenhofner: Ismaning (dort spielte der FCD zuletzt in einer ansehnlichen Begegnung 1:1; d. Red.), Sonne und ein Gegner, der mitspielt, das gefällt uns. Aber wenn es heißt kämpfen, kratzen, beißen, sieht es manchmal anders aus. Und in Nördlingen kann es eher so ein Spiel werden.“

FC Deisenhofen:Caruso - Muggesser, Nickl, Köber, Vodermeier, Rembeck, Müller-Wiesen, Martin Mayer, Finster, Ngeukeu, Bachhuber

Quelle: Merkur.de

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