Erignissreiches Spiel beim SV Sulzemoos

FC Finsing beweist Moral gegen den SV Sulzemoos

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Nach einem 0:2-Rückstand hat der FC Finsing in Sulzemoos noch ein 2:2 heraageholt.

Nach einem 0:2-Rückstand hat der FC Finsing in Sulzemoos noch ein 2:2 heraageholt. Aber es wäre noch mehr drin gewesen.

Finsing– Beim Warmmachen hätten die Finsinger das Tornetz beinahe zerballert, mit dem Anpfiff war’s vorbei mit der Effektivität. Zuerst wehrte Torwart Maximilian Kronschnabl einen Kopfball von Markus Rickhoff aus sieben Metern ab (1.). Dann scheiterte dessen Bruder Chris mit einem Flachschuss aus zehn Metern. 75 Prozent Ballbesitz und die Sulzemooser Konter souverän abgelaufen – das sah gut aus. Spätestens aber, als der Keeper den Linksschuss von Christian Rickhoff aus 16 Metern aus dem rechten Eck fischte, machten sich die Finsinger ihre Gedanken: Wenn sich das nicht rächt...

Und schon war’s passiert: Eine Flanke von links in den Finsinger Strafraum, und Kristian Paluca brauchte aus vier Metern nur noch den Kopf hinzuhalten (14.).

Finsing war verunsichert und hätte nach einem Missverständnis zwischen Markus Rickhoff und Torwart Korbinian Becker beinahe das 0:2 kassiert, doch Johannes Oberacher traf das Tor aus einem Meter Entfernung nicht. Kurz darauf war es aber doch passiert. Aus abseitsverdächtiger Position flankte Oberacher in den Fünfer. Den ersten Schuss von Sebastian Ranftl konnte Becker noch parieren, doch bei Palucas Abstauber war er machtlos (19.).

War’s das schon wieder? Nein, denn ein Handelfmeter, den Kilian Schmitt sicher verwertete, brachte den FC wieder ins Spiel (23.). Danach aber drängte Sulzemoos auf den dritten Treffer. Paluca schoss aus halblinker Position knapp vorbei, und David Tomasevic scheiterte am glänzend reagierenden Becker. Aber auch der SVS-Keeper reagiert bei einem Rickhoff-Schuss nach Zusammenspiel mit Flo Hölzl glänzend.

In der zweiten Halbzeit drängte der FC auf den Ausgleich. Patrick Forchhammers Zuspiel konnte Chris Rickhoff nicht festmachen. Sein Bruder Markus stand allein am langen Pfosten, verfehlte aber den Ball mit dem Kopf. Danach hatten die Finsinger Glück, dass der Gastgeber die Entscheidung verpasste, als drei Sulzemooser aufs Tor stürmten, aber im letzten Moment von Fabian Kövener gestoppt wurden.

Dann ein toller Konter: Maxi Eberhart schickte Chris Rickhoff auf die Reise. Der narrte zwei Gegenspieler und passte auf Hölzl, dessen Flachschuss aus elf Metern zum 2:2 einschlug (80.). Kurz vor Schluss scheiterte Markus Rickhoff frei vor dem Tor aus fünf Metern. Zu viel Glück? Nein, der Sieg wäre verdient gewesen.  (roh/pir)

Quelle: Merkur.de

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