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1. FC Garmisch-Partenkirchen: Offene Rechnungen zu begleichen

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Von: Oliver Rabuser

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Voller Einsatz wird von FC-Verteidiger Maximilian Heringer (r.) und seinen Teamkollegen verlangt, damit die Revanchen gegen Illertissen II und Egg an der Günz gelingen.
Voller Einsatz wird von FC-Verteidiger Maximilian Heringer (r.) und seinen Teamkollegen verlangt, damit die Revanchen gegen Illertissen II und Egg an der Günz gelingen. © Oliver rabuser

Doppel-Spieltag für den 1. FC Garmisch-Partenkirchen. Die Werdenfelser treffen am Samstag auf Illertissen II, am Ostermontag gastiert der SV Egg am Gröben.

Garmisch-Partenkirchen – Der 1. FC Garmisch-Partenkirchen steht vor einem bedeutsamen Osterwochenende, trägt zwei seiner vier verbleibenden Heimspiele in der Fußball-Landesliga binnen 48 Stunden aus. Am Karsamstag gastiert die zweite Mannschaft des FV Illertissen am Gröben, zwei Tage später empfängt der 1. FC den SV Egg an der Günz zum Nachholspiel. Anstoß ist jeweils um 15 Uhr.

Ein mehr als straffes Programm für die Werdenfelser. Zumal am kommenden Freitag bereits der ambitionierte TSV Gilching-Argelsried wartet. „Durch diese englische Woche müssen wir jetzt eben durch“, betont Hasi Huber. Der Uffinger konnte sich zuletzt wieder mehr um seine Aufgaben als Torwarttrainer konzentrieren, nachdem mit Marcel Wollenberg ein weiterer Ex-Spieler zum Trainerteam gestoßen ist. Huber findet das Dreigespann gut, so wie es sich jetzt zusammensetzt. So lasse sich mehr Breite in die Trainingsgestaltung bringen. Zunächst aber war Entspannung angesagt. Nach der Absage des 1. FC Sonthofen in der Vorwoche entschied sich das Coachgespann für fünf freie Tage. Erst am Montag ging das Flutlicht für das Landesligateam wieder an. „Die Pause hat gut getan, so hat jeder mal durchschnaufen können“, sagt Huber mit Blick auf den engen Terminkalender.

1. FC Garmisch-Partenkirchen: Hinspiel gegen Illertissen maximal unglücklich verlaufen

Der 34-Jährige gibt an, dass man mit beiden Oster-Gegnern noch eine Rechnung offen habe. „Mit Illertissen eine größere“, erinnert Huber an das denkwürdige Hinspiel, in dem der 1. FC mit 2:0 bereits auf die Siegerstraße einbog – nur um sich in den finalen zehn Minuten noch drei Gegentreffer einzufangen. In Egg gelang den Garmisch-Partenkirchnern ihrerseits durch einen späten Elfmetertreffer immerhin ein Teilerfolg. Mit einem 2:2, und damit dem gleichen Resultat, mit dem die kommenden FC-Gegner voriges Wochenende in Illertissen im direkten Aufeinandertreffen auseinander gingen.

Vergleichen kann man beide Teams allerdings nicht. Illertissens Erste Mannschaft spielt in der Regionalliga Bayern, der Klub verfügt über eine Fülle an Spielern und Talenten. „Man weiß nie, wer bei ihnen letztlich im Kader dabei ist.“ Huber nennt den FVI eine „kleine Wundertüte“. Hier gelte es, körperlich robust und präsent zu sein. Weil die technisch gewieften Talente zumeist wenig Begeisterung für knackige Zweikämpfe verspüren. „Denen musst du ständig auf den Füßen stehen“, benennt Huber die geplante Gangart.

Egg hingegen sei ein eingespieltes Team mit wenig personeller Fluktuation in den vergangenen Jahren, dafür einigen richtig guten Fußballern. Gegen beide Gäste bevorzugen die FC-Coaches wieder die „Doppel-Sechs“, mit Dominik Schubert und Florian Langenegger als Abfangjäger vor der Abwehr. Huber nennt die 4-2-3-1-Formation eine „gesunde Defensive“. Möglich ist durch die Rückkehr von Maxi Heringer auch eine kleine Rotation in der Defensive. „Dafür ist der Kader gerade breit genug.“

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