Vorsitzender Eisenreich: In sechs Jahren raus aus den Schulden

FC Ismaning hat über seine Verhältnisse gelebt

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Nach der Wahl: Die FCI-Vorstandschaft (v.l.) mit Herbert Baur, Günter Glasner, Emanuel Eisenreich, Sandra Caterino, Sascha Lewin und der scheidenden Franziska Schmatz.

In zwei Jahren feiert der FC Ismaning das 100-jährige Bestehen und bis dahin wollte der Verein schuldenfrei sein. Doch dieses Ziel hat sich erledigt.

Ismaning – In der Jahresversammlung hat sich der Vorstand breiter aufgestellt, den Mitgliedern aber auch die Fakten auf den Tisch gelegt. Der Fußballverein hat schwere Jahre vor sich mit einschneidenden Maßnahmen. Auch der einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Emanuel Eisenreich stellt sich auf einen langen Weg ein.

In den vergangenen Jahren wollten sie beim FC Ismaning schrittweise ihre Verbindlichkeiten abbauen, aber tatsächlich haben sie weiter über die Verhältnisse gelebt und die Schulden im niedrigen sechsstelligen Bereich sind weiter angestiegen. Eisenreich sagte, dass der Verein für den Abbau der finanziellen Altlasten einen Plan für die nächsten sechs Jahre benötige: „So lange brauche ich, bis der Verein da ist, wo ich ihn gerne sehen würde. Wir wollen einen soliden FC Ismaning haben.“

Emanuel Eisenreich legte die Fakten unmissverständlich auf den Tisch und wollte dann auch eine klare Meinungsäußerung der Mitglieder. Bei seiner Wiederwahl beantragte der Vorsitzende selbst die schriftliche Abstimmung, damit sich jeder traue, auch gegen ihn und seinen Kurs zu stimmen. Das Ergebnis war die Wahl ohne Gegenstimmen.

Wiedergewählt wurden mit Emanuel Eisenreich auch Günther Glasner (Finanzen) und Herbert Baur (Marketing). Franziska Schmatz stellte sich aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl, betreut aber weiterhin die Geschäftsstelle. Mit Sandra Caterino und Sascha Lewin wurden aber zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt, um die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Im Vereinsausschuss sitzen Robert Weißmann, Holger Hering, Max Schlecht, Georg Schroff, Thomas Berger und Toni Streibl.

Die Vorstandsmitglieder machten mehrfach deutlich, dass sie die Schulden des Vereins nicht als Problem sehen, sondern als Herausforderung. Emanuel Eisenreich geht nach seiner Wiederwahl nun mit dem neuen Team an die Arbeit, um Einnahmen zu steigern und die Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen. Eisenreich möchte nur noch Geld ausgeben, das der Verein auch hat. Er ist überzeugt, dass der Verein auch in Sparjahren mit der Ersten Mannschaft in der Bayernliga spielen und die gute Jugendarbeit so aufrechterhalten kann. Als Zusatzaufgabe nimmt das Führungsteam die Vorbereitung des Festes zum 100-jährigen Bestehen mit. 

Quelle: Merkur.de

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