Yannick Schad kehrt aus Denver nach Ismaning zurück - Verein möchte ihn länger binden

FC Ismaning mit internationalem Transfer

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Yannick Schad hat in der Jugend beim FCIgespielt. 

Die Fußballplätze sind dieser Tage verwaist, aber hinter den Kulissen wird dennoch gearbeitet. Und so kann der Bayernligist FC Ismaning nun einen internationalen Transfer mit Ismaninger Stallgeruch vermelden. Von Metropolitan State of University wechselt Yannick Schad zum FCI.

Ismaning – Yannick Schad kickte wie seine drei Brüder einst beim FC Ismaning und war vor seinem Studium Spieler in der U17 und der U19. In dieser Zeit spielte er zusammen mit Daniel Weber, der mittlerweile zum Stammspieler der Bayernligamannschaft avanciert ist. Über Daniel Weber knüpfte Yannick Schad den Kontakt zu Cheftrainer Mijo Stijepic. Bruder Noah spielt aktuell in der U17 des FC Ismaning und Luca Schad spielte einst in der sehr erfolgreichen U19 von Trainer Harry Lutz.

Der Neue hat im Herbst schon mittrainiert und Trainer Mijo Stijepic überzeugt. Der Sportliche Leiter Walter Werner erinnerte bei der Verkündung des Transfers an die tolle Entwicklung von Daniel Weber und traut dem 22-Jährigen auch Fußball auf Bayernliga-Niveau zu. Jetzt müsse man aber erst einmal abwarten, wann die Fußballer wieder etwas tun dürfen.

Vorerst haben sich Yannick Schad und der FC Ismaning bis Sommer geeinigt. Bis dann möchte der junge Mann sein Online-Studium beenden und wird dann beruflich weitersehen. Mit dem FC Ismaning ist er sich einig, dass er dem Team in der kommenden Saison auch sicher erhalten bleibt, wenn sein Lebensmittelpunkt München bleibt. Walter Werner würde Yannick Schad gerne längerfristig halten, „denn auch menschlich passt er gut zu uns“.

Von 2014 bis 2017 spielte Schad beim FC Ismaning und zuletzt mit Metropolitan State University of Denver war er in der Liga RMAC unterwegs. Schad vergleicht das Niveau durchaus mit der Bayernliga und sieht den größten Unterschied in den durchwegs jungen Fußballern in den Teams. Die erfahrenen Kicker in der Bayernliga sorgen mit ihren taktischen Mitteln eher für den Unterschied. Im vergangenen Jahr spielte Schad noch in einer Sommerliga (USL 2), in der junge Spieler etwas Spielpraxis bekommen sollten. „Die besten Mannschaften dieser Liga können auch auf Regionalliga-Level mitspielen“, sagt Schad. Aus dieser Sommerrunde wurden sogar Talente gedraftet für die Major League Soccer, die höchste amerikanische Profiliga.

Quelle: Merkur.de

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