Im Sportpark gegen Aufsteiger Wasserburg

Bauchgefühl: Trainer Stijepic bastelt FCI-Aufstellung am Frühstückstisch

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Wer steht wo? Mijo Stijepic legt sich weder auf die Sieger-Elf fest, noch verkündet er einen Torwartwechsel.

Ende gut, alles gut? Am vergangenen Wochenende haben die Ismaninger Fußballer ihre lange Sieglosserie in der Bayernliga Süd beendet. Und nun winkt schon gleich wieder ein einstelliger Tabellenplatz, wenn sie nach der bockstarken Leistung in Kirchanschöring noch eine Überraschung gegen den Tabellendritten Wasserburg (Samstag, 14 Uhr, Kunstrasenplatz) gelingt. Die auf Rang 13 rangierenden Ismaninger sind gerade einmal zwei Zähler vom Achten Donaustauf entfernt.

Ismaning– Die Wasserburger sind fünfmal in Serie aufgestiegen und stehen derzeit punktgleich mit Deisenhofen auf den Plätzen zwei und drei. Die Relegation zur Regionalliga hinter dem etwas enteilten Spitzenreiter Pipinsried scheint möglich. Allerdings könnte der FCI Wasserburg zu einem günstigen Zeitpunkt erwischen, weil der Aufsteiger in den vergangenen Monaten nur noch zu Hause punktet. In der Fremde gab es zuletzt vier Niederlagen in Serie mit 2:10 Toren. Am vergangenen Wochenende verlor man auch beim Vorletzten Schwaben Augsburg.

Statistisch gesehen könnte das ein Gegner sein, gegen den Ismaning den Heimfluch besiegt. Mit sieben Punkten aus elf Heimspielen sind Ismaning und der abgeschlagene Tabellenletzte Nördlingen die beiden heimschwächsten Mannschaften. Vielleicht bleibt der Heimfluch ja im Stadion an der Leuchtenbergstraße zurück und bekommt nicht mit, dass diesmal auf dem Kunstrasenplatz im Sportpark gekickt wird.

Ismanings Trainer Mijo Stijepic hat unterdessen für sich einige Fragen zu beantworten. So stellte er in Kirchanschöring wieder einmal den zweiten Torwart Fabio di Salvo in den Kasten, um dessen Trainingsleistungen zu belohnen. Und Bastian Fischer reagierte auf seine 64 Minuten Ersatzbank damit, dass er 240 Sekunden nach der Einwechslung ein Klassetor zum 2:0 machte. Stijepic legt sich weder auf die Sieger-Elf fest („Es ist auch schon passiert, dass ein Winning-Team das nächste Spiel verliert“), noch verkündet er einen Torwartwechsel zurück mit Sebastian Fritz. „Ich bin in meinem Leben mit meinem Bauchgefühl immer ganz gut gefahren“, sagt der Trainer, der für sich die letzten Personalien erst beim Frühstück am Samstagvormittag klären wird.

Grinsend kündigt er an, „dass ich in der Winterpause beim Bayerischen Fußball-Verband den Antrag stellen werde, in der zweiten Saisonhälfte immer mit 24 Mann im 8-8-8-System aufstellen zu dürfen. Dann wären alle bei uns gleich zufrieden.“ 

Voraussichtliche Aufstellung: Di Salvo (Fritz) – Kubina, Ehret, Neuber, Redl – Weber, Mori, Siebald, Lopes (Fischer), Hauk – Schädler.

Quelle: Merkur.de

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