Klaus Ellert will Verein zeitgemäß und gesellschaftsorientiert aufstellen

Aufbruchstimmung beim FC Kochelsee-Schlehdorf

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Mit dem neuen Vorsitzenden Klaus Ellert macht sich beim FC Kochelsee-Schlehdorf Aufbruchsstimmung breit.

Beim FC Kochelsee Schlehdorf ist die Post-Weidehaas-Ära nun auch in der Praxis angelaufen. Das Ziel von Klaus Ellert, dem neuen Vorsitzenden: den Klub zeitgemäß und gesellschaftsorientiert aufzustellen.

VON OLIVER RABUSER

Schlehdorf – Bislang wurde jedes noch so kleines Wehwehchen an Gerd Weidehaas herangetragen. Und wenn der jahrzehntelange Chef des FC Kochelsee Schlehdorf gerade nicht greifbar war, musste sich Andreas Leiß eben darum kümmern. Doch auch dieser zog sich bei den Wahlen zuletzt aus der ersten Reihe der Verantwortlichkeit zurück. In Zukunft präsentiert sich der Klub stark verändert. Ein Team mit ausnahmslos jungen, unverbrauchten Typen rund um den Neu-Vorsitzenden Klaus Ellert hat nun das Sagen.

Die sportliche Leitung obliegt fortan einem Dreigestirn. Die ehemaligen Trainer Christoph Weidehaas und Michael Pössenbacher suchen zusammen mit Andreas Raffeiner nach neuen Spielern und kümmern sich um die Integration von A-.Jugendlichen in den Herrenbereich. Noch ist die erste Mannschaft mit einem Durchschnittsalter um die 26 Jahre gut aufgestellt. Doch weiß Ellert um die mittelfristigen Erfordernisse. Grundsätzlich sieht er im Bereich der U17 und U19 die Spielgemeinschaft mit dem ASV Habach positiv. Gleichwohl bemängelt er allerdings „wenig eigene Spieler“ in diesen Teams.

Das müsse sich rasch ändern. „Sonst wird es irgendwann schwierig“, versichert Ellert. Er möchte neue Strukturen schaffen – bis hin zum Einstiegsbereich in der F-Jugend. Hierbei nutzt er ein Projekt des Bayerischen Fußball Verbandes als Hilfestellung für den Erwerb von Übungsleiterscheinen. Ein Dutzend Interessenten für den Posten als Nachwuchstrainer gebe es bereits. Zudem sollen Freizeitaktivitäten Begeisterung bei den Kindern entfachen. Ellert nennt einen Ausflug auf den Herzogstand, oder Spielbesuche bei den Müchner Löwen und der SpVgg Unterhaching.

Die Verbreitung sämtlicher Vereinsnachrichten und -termine übernehmen Philipp Daser und Uli Thieme. Aktuell entsteht ein neuer Webauftritt, zudem sollen die Social-Media-Kanäle regelmäßig gefüttert werden. „Da existiert momentan fast gar nichts“, betont Ellert. Verantwortlich für Sponsoring und Werbung zeichnen Max Jochner und Toni Geiger. Ihr Ziel: zusätzliche Gelder zu akquirieren, um nicht „zu sehr“ vom Discofest im Frühsommer abhängig zu sein. Um weitere Veranstaltungen bemühen sich Simon Lantenhammer und Martin Raffeiner. Ellert hebt die Wichtigkeit hervor, als Verein auf Märkten und Fixterminen der Gemeinden präsent zu sein.

Freilich stehen auch die Rasenplätze mit auf der Agenda. Allerdings an einer sehr untergeordneten Stelle. „Die anderen Projekte sind wichtiger“, stellt Ellert klar. Der 35-Jährige ist mit den vier vorhandenen Spielfeldern „nicht unzufrieden“. Den Bau eines Kunstrasenplatzes hält Ellert für utopisch. Dies sei lediglich ein „kleiner Wunschgedanke“.

Quelle: Merkur.de

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