Der FC Langengeisling steht auf dem ersten Tabellenplatz

Verstärkungen für die Zukunft - Vier Neuzugänge für den FC Langengeisling

Willkommen beim FCL: Sportlicher Leiter Maximilian Maier (l.) begrüßt Neuzugang Alexander Grüll. 
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Willkommen beim FCL: Sportlicher Leiter Maximilian Maier (l.) begrüßt Neuzugang Alexander G rüll. 

Der FC Langengeisling hat sich vier junge Talente ins Team geholt. Nachdem das Team keine Abgänge hatte, ist das Team nun umso breiter für die nächste Saison aufgestellt.

LangengeislingMit dem FC Lengdorf liefert sich der FC Langengeisling ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Kreisliga. Punktgleich stehen die beiden Teams an der Spitze, der bessere direkte Vergleich spricht derzeit für die Geislinger, die sich nun Verstärkung geholt haben. Bei den vier Neuzugängen gehe es aber weniger um zusätzliche Kraftspritzen für den Liga-Endspurt, sondern um die Langzeitwirkung, wie Sportlicher Leiter Maximilian Maier erklärt: „Durch den Wegfall von A- und B-Jugend bei der JFG Sempt Erding sind uns gleich mehrere Jahrgänge weggebrochen. Diese Lücke wollten wir schließen.“

So wechselt Alexander Grüll vom FC Ergolding, bei dem er zuletzt in der U 19-Landesliga gespielt hat, zum Kreisliga-Tabellenführer. Der 19-Jährige ist der Sohn von Christian Grüll, der nach dem Rückzug von Jakob Taffertshofer Interimstrainer des TSV Wartenberg wurde (wir berichteten) und in seiner aktiven Zeit Teamkollege des heutigen FCL-Trainers Mario Sinicki beim SE Freising war. „Mario und Christian haben noch immer einen guten Draht zueinander“, erzählt Maier. „So ist auch der Kontant zu Alex entstanden, der dann bereits im Sommer bei uns mittrainiert hat.“Sollte der Ligapokal nach dem Lockdown weitergespielt werden, dann könnte es übrigens am ersten Spieltag gleich zum Vater-Sohn-Duell kommen, denn da treffen die Geislinger auf den TSV Wartenberg. Alexander Grüll könnte beim FCL die Offensive verstärken. „Er ist ein Mittelfeldspieler, der gern über außen kommt“, erklärt Maier.

David Riederle ist ein Mann für die Zukunft beim FC Langengeisling

Ebenfalls ein Offensivmann ist David Riederle (19), der einst beim FC Langengeisling mit dem Fußball begonnen hat, dann aber den Rest seiner Jugendzeit bei der SpVgg Altenerding verbracht hat. Er spielte zuletzt in der BOL-Jugend und danach bereits bei den Herren in der A-Klasse. Sein Vater Harry war jahrelang Stütze im FCL-Team und danach dort auch Technischer Leiter.

„Auch David war im Sommer schon bei uns im Training. Da hat er sich aber den Sprung von der A-Klasse in die Kreisliga noch nicht zugetraut. Jetzt will er die sportliche Herausforderung annehmen“, sagt Maier, der aber auch betont. „Er bekommt bei uns alle Zeit der Welt. Es war uns wichtig, Perspektivspieler zu holen, die Druck auf die Etablierten machen. Das fördert den Konkurrenzkampf im Kader.“ Und dass sich Talente schnell in den Vordergrund spielen, komme ja immer wieder vor. „Unsere Neuzugänge haben alle das Zeug dazu. Dank unseres Kaders können sie aber auch in Ruhe reifen und Leistungsschwankungen überstehen, denn die Umstellung auf das Tempo in einer höheren Liga muss man erst einmal verkraften.“

Viel Zug im Training verspricht sich Sportlicher Leiter Maximilian Maier

Das gilt auch für Ömer Altinisik, der ebenfalls aus Altenerding zum FCL kommt. „Ömer ist seit vielen Jahren mit David befreundet und möchte es bei uns probieren“, sagt Maier. Im Gespräch mit dem 19-Jährigen und dessen Vater habe er sofort bemerkt: „Ömer passt zu uns. Beim FCL ist der familiäre Wohlfühlcharakter wichtig, da brauchst du die richtigen Jungs.“

Apropos Familie: Dazu passt, dass sich nun auch Daniel Karamatic dem FCL angeschlossen hat. Sein Vater Stefan trainiert die Frauenmannschaft, in der auch Schwester Steffi spielt. Er durchlief ebenfalls die Altenerdinger Jugendarbeit, ehe er zu Rot-Weiß Klettham wechselte. „Jetzt sind alle Karamatic-Kicker bei uns, das passt super“, freut sich Maier – zumal er mit dem 21-Jährigen eine weitere Alternative für den Angriff hat.

Vier Neuzugänge, vier Offensivkräfte – „mei, ich war ja auch bis zur B-Jugend noch Stürmer“, meint Maier dazu. Inzwischen ist er 26, war lange Zeit Abwehrchef und ist jetzt Mittelfeldstratege. Auch als Spieler freue er sich auf den frischen Wind durch die Neuen: „Unser Kader ist groß, wir haben ja auch keine Abgänge. Im Schnitt werden wir im Training locker 20 Leute haben. Da scheppert’s. Und das meine ich im positiven Sinne.“ (Dieter Priglmeir)

Quelle: Merkur.de

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