Fußball - Bezirksliga

FC Moosburg: Zwischen Skepsis und Selbstvertrauen

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FCM-Trainer Christoph Ball: „Wir haben noch nichts erreicht, das muss den Jungs klar sein.“

Die Fußballer des FC Moosburg haben am vergangenen Sonntag durch den Überraschungscoup beim Bezirksliga-Zweiten TSV Jetzendorf die Rote Laterne abgegeben. Die Aufgabe am Samstag gegen den FC Schwabing – Anpfiff der Begegnung ist um 14 Uhr – wird aber auch nicht einfacher.

Moosburg – Davon ist Moosburgs Spielertrainer Christoph Ball überzeugt. Er schätzt die Arbeit, die sein Trainerkollege Tarik Sarisakal bei den Münchnern abliefert. „Tarik holt das Maximum aus seiner Mannschaft heraus“, sagt Ball. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies: fünf Siege aus den letzten sieben Partien bei nur einer Niederlage (1:2 gegen Jetzendorf) und einem Remis. In der Rückrundentabelle liegt das Team aus der Landeshauptstadt mit 16 Punkten auf dem zweiten Platz. Nur der Spitzenreiter Kirchheim holte in der zweiten Saisonhälfte bisher mehr Zähler (18). Durch den guten Lauf kletterte die Sarisakal-Elf auf Platz sechs.

Von dieser Position können die Moosburger nur träumen. Denn trotz ihres überraschenden 1:0-Erfolgs beim Tabellenzweiten Jetzendorf beträgt der Rückstand auf die Relegationsplätze acht Punkte, denn Kammerberg gewann ebenfalls überraschend (1:0 gegen Ligaprimus Kirchheimer SC). FCM-Trainer Ball sieht es so: „Hätten wir das Spiel verloren, wäre unser Rückstand weiter angewachsen. Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen und hat gezeigt, was wir alles erreichen können, wenn wir konzentriert agieren.“ Eine starke Leistung zu bestätigen, gelang seiner Mannschaft in der laufenden Saison allerdings höchst selten. Auch deshalb ist Ball skeptisch: „Die vergangene Trainingswoche war mir zu lasch. Wir haben noch nichts erreicht, das muss den Jungs klar sein.“

Der Moosburger Trainer fordert von seinen Spielern einen einfachen, aber effektiven Fußball. „Das A und O ist, sicher zu stehen und vorne eine der Chancen zu nutzen. Wir müssen nicht schön spielen. In unserer aktuellen Situation zählt nur das Ergebnis – wie es zustande kommt, interessiert nicht“, sagt Ball.

Mit Benedikt Einhauser und Matthias Freundl kehren zwei gestandene Spieler in den Kader zurück, der FCM-Trainer hat durch sie mehr Optionen. Freundl kommt in dieser Saison zwar nur auf drei Partien, ist aber erfahren und hat in der Vergangenheit zur Genüge bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht.

Quelle: Merkur.de

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