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Mehr Mumm im Gemeindederby: Moosinning 2 gewinnt gegen harmlose Eichenrieder

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Endstation Torwart: Eichenrieds Markus Hanusch blockt den Schuss von Manuel Gröber ab.
Endstation Torwart: Eichenrieds Markus Hanusch blockt den Schuss von Manuel Gröber ab. Foto: Eicke Lenz © Eicke Lenz

Im Duell der beiden Aufsteiger hat der FC Moosinning 2 beim SV Eichenried verdientermaßen mit 2:1 Toren die Oberhand behalten.

Eichenried – Über weite Strecken des Spiels ließen die Gastgeber den Biss vermissen, der bei einem Derby meist über Sieg und Niederlage entscheidet.

Anfangs versuchten die Eichenrieder, den Moosinninger Spielfluss durch frühes Anlaufen zu stören. Doch die technisch starken Gäste ließen sich erst gar nicht unter Druck setzen, und statt eines riskanten Passes wurde der Ball sicher zum Nebenmann gespielt und dem Zweikampf aus dem Weg gegangen. Einmal in der gegnerischen Hälfte war Moosinnings Spielweise dann anders, denn mit direkten Pässen oder Zuspielen in der Spitze wurde Eichenrieds Abwehr beschäftigt.

Mit ähnlichen Spielzügen versuchte auch der SVE zum Erfolg zu kommen, doch mit Befreiungsschlägen aus der eigenen Abwehr und auch ungenauen Steilpässen war Moosinnings Abwehr nicht zu beeindrucken. Echte Strafraumszenen bleiben Mangelware.

Nach einer knappen halben Stunde allerdings brannte es in der Eichenrieder Hälfte, als Moosinning das Mittelfeld mit zwei schnellen Pässen überbrückte und der Ball steil auf Christian Faltermaier kam. Der Moosinninger Angreifer überlief Maxi Hofmeister, der knapp außerhalb des Strafraums Faltermaier von den Beinen holte und verwarnt wurde. Schlimmer war aber Moosinnings Strafe. Manuel Gröber trat den Freistoß scharf nach innen, und Faltermaier fälschte den Ball ein wenig ab, was reichte, um im Tor der Eichenrieder einzuschlagen.

Das Tor gab dem Gast Auftrieb. Max Schmid setzte sich zweimal über die linke Seite gut durch, wurde aber abgedrängt, und auch die daraus resultierenden Ecken brachten nichts ein.

Nach dem Wechsel kamen die Eichenrieder etwas besser ins Spiel, doch der Elan hielt nicht lange an, denn Moosinnings Spielertrainer Gröber, der schon in Halbzeit eins ein gutes Laufpensum abgeliefert hatte, brachte seine Mannschaft 2:0 in Front (55.). Eigentlich war das schon die Entscheidung, denn die Moosinninger waren einfach präsenter, und man hatte den Eindruck, dass sie dieses Derby auf jeden Fall gewinnen wollten. Eichenried kam nicht ins Spiel, und die Mannschaft ließ auch kein Aufbäumen gegen die Niederlage erkennen, was Eichenrieds Abteilungsleiter Stefan Huber sehr enttäuschte, wie er nach dem Spiel anmerkte.

Moosinning spielte weiter aus einer sicheren Abwehr und konnte es sich auch leisten, den beiden Spielertrainern Gröber und Benedikt Thumbs eine Verschnaufpause zu gönnen und sie auszuwechseln. Zwar trafen die Eichenrieder durch Korbinian Sommer noch zum 1:2-Anschlusstreffer, doch da lief schon die Nachspielzeit. (Eicke Lenz)

Stimmen zum Spiel

Sebastian Schmid, Spielführer FC Moosinning 2: „Wir haben hochverdient gewonnen. Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft, und vor allem haben wir den Teamgeist gezeigt, der bei einem Derby einfach entscheidend ist. Uns kam entgegen, dass die Eichenrieder nicht die Leistung abrufen konnten, die nötig gewesen wäre, um heute gegen uns zu gewinnen.“

Stefan Huber, Abteilungsleiter des SV Eichenried: „Moosinnings Mannschaft war der verdiente Sieger, weil sie im Derby konsequent gespielt hat und eine geschlossene Mannschaftsleistung an den Tag legte. Von der aktuellen Leistung meiner Mannschaft bin ich enttäuscht. Gerade in einem Derby hätte ich mehr von meiner Mannschaft erwartet, aber sie hat heute nicht die erwartete Leistung gebracht.“

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