Als Vorbereitung für die oberbayerische Meisterschaft

Juniorinnen des FC Moosinning gehen auf Turnierreise nach Berlin

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Ein Stadtbummel mit Brandenburger Tor durfte nicht fehlen (hinten, v. l.): Emily Kirsch, Alina Estes, Yanica Moritz, Emilia Fischer, Era Toplana, Madeleine Maliha, Anna-Lena Gerstl, Vroni Wimmer, Selina Ziegler, (vorne, v. l.) Hannah Jünke, Marla Emele, Eva Amann und Helena Paul. Nicht auf dem Bild: Fina Moritz, Magalena Brandenburg und Johanna Jeschonek

Die Punktrunde ist ihnen nicht genug: Nach Turnieren bei St. Pauli in Hamburg und in Oslo sind die C-Juniorinnen des FC Moosinning nun in Berlin aufgelaufen.

Moosinning/Berlin – Dort hatten sie es mit namhaften Gegnern zu tun, darunter Union Berlin, Hertha BSC sowie Fortuna Dresden.

Den Trip in die Hauptstadt haben die „Supermädelz“ ihren umtriebigen Trainern Max Kaifel und Nico Kirsch zu verdanken. „Unsere Fahrt nach Hamburg voriges Jahr war für alle ein Erlebnis, nicht zuletzt wegen unseres Siegs über den FC St. Pauli. Heuer wollten wir wieder so etwas machen, wieder in einer Großstadt“, berichtet Kaifel. Deswegen habe er unter anderem bei der Hertha und beim Frauen-Bundesligisten Turbine Potsdam angefragt. Beide luden die Moosinninger zu Hallenturnieren ein, Kaifel und Kirsch entschieden sich für Berlin. „Der Zeitpunkt zwischen den Spielen um die oberbayerische Meisterschaft war ideal“, erklärt Kaifel.

Moosinninger Juniorinnen fliegen mit dem Flugzeug zum Turnier

In die Hauptstadt ging’s per Flieger. Dort mussten sich die Spielerinnen warm anziehen, denn vor dem Turnier trat der FCM zu einem Freiluftspiel gegen Union Berlin an. Die Hauptstädter mussten sich den Dorfkickerinnen 1:3 geschlagen geben. „Wir haben die Partie nur zum Teil dominiert“, schildert der Coach, der mit den gleichen Jugendlichen vor drei Jahren ins große Merkur CUP-Finale im eigenen Stadion eingezogen war.

Bereits nach zwei Minuten ging Union in Führung. „Als wir uns dann endlich stabil aufgestellt hatten, konnten wir den Druck erhöhen“, berichtet der Coach. Mit Erfolg: 2:1 stand es zur Halbzeit. In der zweiten Hälfte flog der Ball zu oft am gegnerischen Tor vorbei. „Irgendwann haben wir uns hinten reingehockt, um keinen Treffer mehr zu kassieren“, schildert Kaifel. Erst ganz zum Schluss machte der FCM mit einem Abstaubertor den Sack zum 3:1 zu. Die Treffer erzielten Helena Paul, Emily Kirsch und Anna-Lena Gerstl.

Am zweiten Turniertag holt sich das Team Platz zwei

Tags drauf ging es dann zum Turnier der Hertha. Der FCM lief gleich mit zwei Teams auf und traf nicht nur auf die Hertha, sondern auch auf den Halleschen FC, Fortuna Dresden und MKS Olimpia Szczecin, ein polnisches Team. Am Ende wurde Moosinning Zweiter, Moosinning 2 musste sich mit dem letzten Platz zufrieden geben.

Doch diese Niederlage war schnell verkraftet. Dafür sorgte nicht zuletzt das Rahmenprogramm. Ein Stadtrundgang mit Gruppenfoto vor dem Brandenburger Tor durfte nicht fehlen. Zudem versuchten sich die „Supermädelz“ aus einem Escape Room zu befreien. Ein bisserl mulmig wurde der einen oder anderen Jugendlichen im Berlin Dungeon, wo die Geschichte der Metropole von Schauspielern dargestellt wird. Als eine der Mamis hinter einem Vorhang (schein)geköpft werden sollte, floss doch die eine oder andere Träne.

C-Juniorinnen starten jetzt bei der oberbayerischen Meisterschaft

Die Berlin-Fahrt war für den FCM die ideale Vorbereitung für das Finale der oberbayerischen Meisterschaft an diesem Wochenende in Huglfing. Das wird kein Spaziergang: Auf die C-Juniorinnen warten unter anderem der FC Bayern und die SG Röhrmoos-Schwabhausen, Bayerischer Meister von 2019. Und die Woche drauf steht schon das nächste Turnier an – im baden-württembergischen Sand. Der Gastgeber spielt in der ersten Frauenfußball-Bundesliga. Gegner sind darüber hinaus Eintracht Frankfurt und der Karlsruher SC.

Quelle: Merkur.de

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